Zverev demütigt querrey nach grand-slam-sieg – „warum bist du hier?“

Paris – Alexander Zverev feiert seinen ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open ausgelassen. Doch statt ruhiger Würde zeigte der neue Champion eine überraschende, fast schon respektlose Seite im Interview. Im Fokus: Ex-Spieler und TV-Experte Sam Querrey, mit dem Zverev eine merkwürdige „Hassliebe“ teilt, wie er selbst zugab.

Ein interview, das aus dem ruder lief

Ein interview, das aus dem ruder lief

Der Moment kam, als Querrey über TNT Sports per Videoanruf ein Interview geben wollte. Zverev unterbrach ihn prompt mit der provokanten Frage: „Sam wer?“ – ein Satz, der im Studio für Gelächter sorgte. Querrey konterte nur mit einem Grinsen: „Ich wusste, dass das jetzt kommt.“ Es folgte eine Kaskade weiterer Spitzen von Zverev, der sich fragte, warum Querrey überhaupt bei diesem Sender arbeite und warum er überhaupt dort sei, wo doch „Champions“ anwesend seien.

Der Seitenhieb: „Du hast gesagt, dass ich es nie schaffe!“, warf Zverev Querrey vor, in Anspielung auf dessen frühere Zweifel an Zverevs Fähigkeit, einen Grand Slam zu gewinnen. Dabei saßen im Studio gleich mehrere hochkarätige Spieler wie Jim Courier, Sloane Stephens und John Isner, die Zeugen dieses ungewöhnlichen Schlagabtausches wurden.

Querrey ließ sich von Zverevs Angriffen nicht beirren und versuchte, das Gespräch auf den Triumph des Deutschen zu lenken. Zverev antwortete darauf mit einem verschmitzten Lächeln und der Feststellung, dass er „sehr froh“ sei, die Trophäe in den Händen zu halten, „denn du hast gesagt, dass ich es nie schaffe.“

Die öffentliche Auseinandersetzung hat eine neue Facette von Zverevs Persönlichkeit offenbart – eine, die selbst bei langjährigen Beobachtern für Überraschung sorgt. Die „Hassliebe“ zwischen Zverev und Querrey, die von letzterem bereits 2024 mit der Behauptung, Zverevs zweiter Aufschlag sei zu schwach für weitere Grand-Slam-Erfolge, kommentiert wurde, scheint nun ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Doch Zverevs Triumph ist unbestreitbar. Er hat bewiesen, dass auch Kritiker eines Besseren belehrt werden können – und das mit einer gehörigen Portion Selbstironie und Provokation.

Ein Sieg mit Nachwirkungen: Alexander Zverevs Grand-Slam-Titel ist nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein Statement. Er hat nicht nur seine Kritiker verstummen lassen, sondern auch gezeigt, dass er in der Lage ist, sich selbst und andere auf eine Art und Weise herauszufordern, die den Sport manchmal in den Hintergrund treten lässt. Die Frage ist nun, ob dieser provokante Triumph langfristig seinen Ruf prägen wird oder ob er als einmaliger Ausbruch in der Euphorie des Sieges abgetan wird. Nur die Zeit wird es zeigen.