Yb-chaoten: staatsanwaltschaft veröffentlicht fotos – letzte warnung!
Aarau bebt nach den Ausschreitungen beim Cup-Aus von YB: Die Staatsanwaltschaft zögert nicht länger und setzt eine letzte Frist, bevor die Gesichter der Randalierer publik werden. Bis zum 15. April haben mutmaßliche Täter die Chance, sich zu melden – andernfalls droht die Veröffentlichung verpixelter Bilder, gefolgt von einer unzensierten Version.

Der hohe preis der eskalation
Die Partie gegen Aarau endete nicht nur sportlich für die Berner in einer Niederlage, sondern auch in einer Eskalation der Gewalt. Die Bilanz: rund 200.000 Franken an Sachschaden. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft arbeiten fieberhaft daran, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Veröffentlichung der Fotos ist ein deutlicher Schritt in dieser Richtung, ein Signal an alle, die glauben, sich hinter Masken und Aggression verstecken zu können.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen einer Vielzahl von Delikten: Sachbeschädigung, Störung des öffentlichen Verkehrs und Landfriedensbruch. Die Öffentlichkeitsfahndung ist ein Instrument, um die Ermittlungen voranzutreiben und die Identität der Täter zweifelsfrei festzustellen. Ein verpixelter Blick, der zur Verurteilung führen kann.
Während die Ermittlungen im Gange sind, herrscht im Tabellenkeller der Super League angespannte Stimmung. Der FC Thun findet derweil zurück in die Spur und klettert die Tabelle hinauf – ein willkommener Kontrast zu den negativen Schlagzeilen, die den Fussball in der Region überschatten. Die Verfolgung der Schuldigen ist ein Zeichen dafür, dass auch in Zeiten sportlicher Frustration die Gesetze gelten müssen. Die Staatsanwaltschaft macht deutlich: Krawall hat Konsequenzen.
