Yanguas: von triumphen und tiefschlägen auf dem weg zur weltspitze

Mike Yanguas, das Wunderkind des Padel-Sports, blickt auf eine Saison voller Höhen und Tiefen zurück. Der andalusische Spieler, aktuell auf Platz sieben der Weltrangliste, träumt von der Weltspitze und offenbart in einem exklusiven Interview mit MARCA seine Ambitionen, seine Herausforderungen und seine Zukunftspläne.

Die chemie mit stupaczuk: ein neustart

Die Partnerschaft mit Franco Stupaczuk ist ein Neustart für Yanguas. Die beiden haben bereits in der Vergangenheit zusammen gespielt und streben nun gemeinsam nach großen Erfolgen. Doch die Saison verläuft nicht immer reibungslos. Neben beeindruckenden Leistungen gab es auch einige frühe Niederlagen. „Wir lachen viel zusammen, das ist das Schöne daran“, erklärt Yanguas. „Man kann mit verschiedenen Partnern Spaß haben.“

Die erfahrung mit ale galán: ein „phänomen“

Die erfahrung mit ale galán: ein „phänomen“

Besonders beeindruckt hat Yanguas die Spielweise von Ale Galán. „Ale ist ein Phänomen“, schwärmt er. „Ich war beeindruckt, wie ruhig er spielt, wie er ins Netz geht und wie aggressiv er ist. Die Erfahrung mit Ale war super, er ist ein toller Mensch und ich habe mich sehr wohlgefühlt.“ Die Möglichkeit, in Zukunft erneut mit Galán zusammenzuspielen, hält Yanguas offen – eine Option, die er durchaus begrüßen würde.

Ambitionen und attituden: mehr als nur ergebnisse

Ambitionen und attituden: mehr als nur ergebnisse

Yanguas betont, dass er mit seiner aktuellen Leistung zufrieden ist. „Es ist immer einfach, uns zu kritisieren, wenn wir verlieren“, so der Padel-Star. „Aber wir stehen in fast allen Halbfinals und haben dieses Jahr bereits ein Finale erreicht.“ Sein Fokus liegt jedoch nicht nur auf den Ergebnissen. „Wir müssen uns mental steigern und uns an die Top-Paare anlehnen“, erklärt er. „In Valencia hatten wir eine hervorragende Einstellung, und das wollen wir wieder erreichen.“

Die schattenseiten des erfolgs: konstanz und reisebelastung

Die schattenseiten des erfolgs: konstanz und reisebelastung

Trotz der Erfolge gibt es auch Schattenseiten. Das vorzeitige Ausscheiden in Rom und Paraguay zeigten, dass Konstanz noch nicht gegeben ist. „In Rom haben wir gegen ein sehr starkes Paar gespielt, das uns auch dann schlagen kann, wenn wir nicht bei 100 Prozent sind“, so Yanguas. Auch die ständigen Reisen belasten ihn körperlich. „Mein Körper leidet unter den vielen Kilometern, aber es bleibt uns nicht anders übrig.“

Die weltmeisterschaft: ein traum und eine herausforderung

Die weltmeisterschaft: ein traum und eine herausforderung

Die Weltmeisterschaft 2026 steht für Yanguas im Fokus. „Ich würde mich natürlich freuen, dabei zu sein und dem Team zu helfen“, sagt er. Die bittere Niederlage im Jahr 2024 soll eine Lehre sein. „Es war eine schmerzhafte Niederlage, die wir nicht erwartet hatten. Aber wir haben daraus gelernt.“

Das ziel: nummer eins

Das ziel: nummer eins

Yanguas hat ein klares Ziel vor Augen: Er will die Nummer Eins der Welt werden. „Ich trainiere wie ein Nummer Eins, um es auch zu werden“, erklärt er. „Ich weiß, dass ich noch viel Luft nach oben habe und dass ich mein Potenzial voll ausschöpfen kann.“ Sein Traum ist es, die Weltmeisterschaft zu gewinnen und seinen Platz an der Spitze des Padel-Sports zu behaupten. „Ich bin bereit, hart zu arbeiten und alles zu geben, um dieses Ziel zu erreichen.“