Wolfsberg trennt sich von atalan: trainerkarussell nimmt fahrt auf!
Schock in Wolfsberg: Nur wenige Monate nach seiner Verpflichtung ist die Geduld beim Wolfsberger AC mit Trainer Ismail Atalan offenbar verpufft. Nach einer verkrampften Saison mit lediglich einem Sieg in 13 Spielen steht Atalan ab sofort vor dem Aus. Das Trainerkarussell in der Bundesliga dreht sich damit weiter – und Wolfsberg gerät immer tiefer in Abstiegsgefahr.

Ein katastrophales missverhältnis zwischen erwartung und realität
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Drei Unentschieden und neun Niederlagen in 13 Pflichtspielen unter Atalan verdeutlichen die erschreckende Entwicklung des Teams. Besonders bitter: Die jüngste 1:3-Niederlage gegen die WSG Tirol, die den Abstand zum Schlusslicht Blau-Weiß Linz auf lediglich vier Punkte schrumpfen ließ. Die Fans sind enttäuscht, die Verantwortlichen handlungsgezwungen. Es ist ein Teufelskreis, aus dem sich der WAC schwer befreien kann.
Doch die Probleme in Wolfsberg sind nicht neu. Bereits im November musste der Verein die Segel mit Peter Pacult streichen, der nach nur fünf Partien das Nachfolge von Dietmar Kühbauer übernommen hatte, der zum LASK gewechselt war. Eine Abfolge von Fehlentscheidungen, die den WAC in eine tiefe Krise geführt hat.
Gerüchte besagen, dass die Verantwortlichen bereits einen Nachfolger im Visier haben: Thomas Silberberger, der zuletzt bei Admira Linz unter Vertrag stand. Ob der Ex-Admira-Coach den rettenden Umschwung herbeiführen kann, bleibt abzuwarten. Am Samstag winkt gegen den Tabellenführer SV Ried eine schwere Aufgabe – ein echter Gradmesser für die neue sportliche Führung.
Die Trainerbank des Wolfsberger AC hat in den letzten Jahren schon viele Namen gesehen. Seit dem Bundesliga-Aufstieg im Jahr 2012 wechselten bereits zahlreiche Coaches über den Verein. Eine erschreckende Bilanz, die die Instabilität im Verein unterstreicht.
Die Lage ist ernst. Der WAC muss sich jetzt neu aufstellen, wenn das Ziel Klassenerhalt noch erreicht werden soll. Sonst droht dem Verein der Abstieg in die zweite Liga – ein Szenario, das niemand in Wolfsberg wünscht.
