WNBA schweigt zu Eligibilität von Transgender-Spielerin Julie Tétart
Die WNBA und die Women’s National Basketball Players Association (WNBPA) haben sich nicht dazu geäußert, ob Julie Tétart, die dominierendste Spielerin der französischen zweiten Frauen-Basketball-Liga, für die WNBA spielberechtigt wäre.
Tétart, biologisch männlich, spielt für Monaco in der Ligue Féminine 2 (LF2). In der Saison 2025/26 erzielte die 34-Jährige durchschnittlich 21 Punkte und 20 Rebounds pro Spiel – Spitzenwerte in beiden Kategorien. Eurobasket.com wählte Tétart zur LF2-Spielerin, Defensivspielerin und besten einheimischen Spielerin des Jahres.
WNBA-CBA definiert „Frau“ nicht
OutKick/Fox News Digital fragte WNBA und WNBPA mehrfach nach Tétarts Eligibilität. Beide Organisationen reagierten nicht. Das neue Collective Bargaining Agreement (CBA) besagt in Artikel XIII, Abschnitt 1(a): „Nur Spielerinnen, die Frauen sind, sind für die WNBA spielberechtigt.“
Das 409-seitige Dokument definiert jedoch weder „Frau“ noch „Frauen“. Die Begriffe „transgender“ und „Geschlechtsidentität“ kommen nicht vor. Dutzende andere Begriffe sind detailliert erklärt.
Tétart bezeichnete ein WNBA-Engagement als „Kindheitstraum“ und sagte: „Wenn sie mich kontaktieren, sage ich nicht nein.“

Konkreter Fall stellt Liga vor Entscheidung
Der Fall Tétart ist nicht mehr theoretisch. Die Liga muss nun klären, ob Eligibilität nach biologischem Geschlecht, Geschlechtsidentität, Hormonspiegel oder anderen Kriterien bestimmt wird. Der CBA gibt hier keine öffentliche Klarheit.
Die WNBA positioniert sich wiederholt als inklusive, progressive Liga. Die zentrale Frage bleibt unbeantwortet: Was ist eine Frau nach Definition von WNBA und WNBPA?
