Wm-wahnsinn in mexiko-stadt: rekord-quoten trotz us-aus!

Ein Fußballfest der Extraklasse: Das WM-Achtelfinale zwischen Mexiko und England hat nicht nur im Azteken-Stadion für Gänsehaut gesorgt, sondern auch vor den Bildschirmen einen neuen Rekord aufgestellt. 44 Millionen Zuschauer verfolgten die packende Partie – mehr als jemals zuvor eine Fußballübertragung in den USA.

Die us-amerikaner fiebern mit – auch ohne eigene mannschaft

Die us-amerikaner fiebern mit – auch ohne eigene mannschaft

Das Spiel, das am Sonntag (Ortszeit) mit 3:2 zugunsten der „Three Lions“ endete, zog eine überwältigende Massen vor die Fernsehgeräte. Die Zahl von 44 Millionen umfasst 23,22 Millionen Zuschauer auf Telemundo und weitere 21,74 Millionen auf Fox – ein Zuwachs von über zwei Millionen im Vergleich zum enttäuschenden Ausscheiden der US-Nationalmannschaft gegen Belgien (1:4). Dabei darf man nicht vergessen, dass die US-Mannschaft selbst schon früh aus dem Turnier ausschied. Die große Beteiligung zeigt, wie sehr Fußball im Land angekommen ist, und die Bedeutung der mexikanischen Community, die in großer Zahl das Spiel verfolgte.

Der Azteken-Stadion bebte, als England sich durchsetzte. 80.824 Fans waren vor Ort, aber die TV-Zuschauerzahlen übertrafen alles, was der amerikanische Fußball je erlebt hat. Die Spannung war greifbar, die Atmosphäre elektrisierend – und das alles, obwohl die eigene Nationalmannschaft nicht mehr auf dem Platz stand.

Es ist ein Zeichen der wachsenden Popularität des Fußballs in den USA und ein Beweis dafür, dass die WM-Fieber auch über die Grenzen der eigenen Mannschaft hinaus wirkt. Die Quoten sind ein klarer Indikator dafür, dass die Investitionen in die Entwicklung des Fußballs in den Vereinigten Staaten Früchte tragen.