Wm-finale 2026: drei angreifer, die jeden fantacalcio-manager retten

Die Uhr tickt. Noch wenige Stunden bis zum letzten Spieltag des Fantacampionato Mondiale, und die Entscheidungen im Sturm können über Sieg oder Niederlage, über Ruhm oder Vergessen bestimmen. Wer am Samstagabend Frankreich gegen England um den dritten Platz verfolgt und am Sonntag die Krönung zwischen Spanien und Argentinien erlebt, braucht kaltes Blut und die richtigen Namen auf dem Zettel.

Lionel messi: der mann, der rekorde wie postkarten sammelt

Was dieser Spieler in diesem Turnier geleistet hat, grenzt an Fiktion. Acht Tore, vier Vorlagen – und damit nicht nur der beste Torschütze aller WM-Zeiten, sondern nun auch der erfolgreichste Vorbereiter. Der Pass auf Lautaro Martínez zum 2:1 im Halbfinale gegen England war typisch Messi: unerwartet, perfekt getimt, tödlich.

Für 98 Credits ist er die teuerste Investition. Aber wer ihn draußen lässt, spielt nicht um den Titel. Gegen Spanien wird er wieder da sein, wo er immer ist: im Zentrum der Entscheidung. Der Kampf mit Kylian Mbappé um die Goldene Schuh ist noch nicht entschieden. Vor vier Jahren hat Messi dieses Duell gewonnen. Er will das Bild wiederholen.

Mikel oyarzabal: die spanische konstante

Mikel oyarzabal: die spanische konstante

Während andere Stars geblitzt und verglüht sind, liefert der Real-Sociedad-Stürmer seit Wochen ab. Fünf Tore für Spanien, davon drei aus dem Spiel heraus, zwei vom Elfmeterpunkt. Seine Fantamedia von 8,5 unterschätzt fast schon seine Bedeutung für Luis de la Fuente.

Oyarzabal kennt den Druck großer Finals. 2024 köpfte er England im EM-Endspiel aus. Nun, zwölf Monate später, steht er erneut vor der Chance, Geschichte zu schreiben. Für 59 Credits bekommt man hier keine Spekulation, sondern eine Bank. Er startet, er trifft, er liefert.

Désiré doué: die französische wundertüte

Désiré doué: die französische wundertüte

Didier Deschamps mag ihn. Das merkt man. Auch wenn der PSG-Youngster gegen Spanien nur von der Bank kam, bewegte er mehr als manche Startelf. Seine Technik ist von einer anderen Qualität, dribbelnd unberechenbar, im engen Raum meisterhaft.

Das Spiel um Platz drei gegen England ist sein Moment. Deschamps wird ihm die Startelf gönnen, oder zumindest deutlich mehr als die bisherigen 400 Minuten. Ein Tor, eine Vorlage, und schon hat sich der Einsatz von 35 Credits amortisiert. Hier liegt der Unterschied zwischen einem guten und einem siegreichen Fantacalcio-Manager.

Die Finaltage einer Weltmeisterschaft sind kein Ort für Zufriedenheit. Wer jetzt nicht wagt, verliert gegen jene, die es tun.