Wm-chaos in kanada, mexiko & usa: iran droht fan-ausfall!

Die Fußballwelt steht kurz vor dem Start der WM 2026, doch für den Iran bahnt sich ein Desaster an. Nicht nur die Anreise der Nationalmannschaft war von Problemen überschattet, nun droht auch ein massiver Fan-Ausfall – und die USA werden dafür verantwortlich gemacht. Der iranische Fußballverband (FFI) klagt, sein Kontingent an Tickets für die Gruppenspiele in den USA werde ihm vorenthalten.

Ein politisches spiel mit den fans

Ein politisches spiel mit den fans

Die Situation ist brisant. Laut dem FFI sollen die USA die Vergabe von Tickets für die Spiele gegen Neuseeland, Belgien und Ägypten blockieren. Das bedeutet: Tausende iranische Fans könnten ihre Mannschaft vor Ort nicht unterstützen, obwohl ihnen laut FIFA-Regularien acht Prozent der Tickets zustehen würden. Der Konflikt spitzt sich zu, da sich der Iran seit Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA befindet. Eine Reise in die USA ist für die meisten iranischen Fans zudem finanziell kaum tragbar, und die Visabeschaffung gestaltet sich äußerst schwierig.

Das Ausmaß der Katastrophe wird durch die bereits bekannten Einreisebeschränkungen für die Nationalmannschaft noch vergrößert. Ursprünglich sollte das WM-Quartier in Arizona liegen, wurde aber aufgrund der Visa-Probleme nach Tijuana in Mexiko verlegt. Der iranische Botschafter in Mexiko bestätigte, dass die Mannschaft nur am Spieltag in die USA einreisen und danach sofort wieder das Land verlassen darf.

Die Gruppenspiele des Iran finden am 16. Juni gegen Neuseeland (3 Uhr), am 21. Juni gegen Belgien (21 Uhr) ebenfalls in Los Angeles und am 27. Juni gegen Ägypten in Seattle (5 Uhr) statt. Der erste Protest des iranischen Verbands erfolgte bereits unmittelbar nach der Landung in den USA.

Ein weiterer Schlaglichtfall ist der somalische Schiedsrichter Omar Artan, der trotz gültigem Visum die Einreise in die USA verweigert wurde. Diese Ereignisse werfen ein düsteres Licht auf die WM-Gastgeber und lassen eine angespannte Atmosphäre aufkommen. Die FIFA steht nun vor der Herausforderung, die Situation zu entschärfen und sicherzustellen, dass die WM wirklich ein Fest für alle Fans wird – auch für die iranischen.