Wm 2030: 64 teams? fifa-plan scheitert am widerstand!

Die Fußballwelt hält den Atem an: Die anstehende Weltmeisterschaft in Nordamerika mit 48 Teams markiert einen historischen Moment – die größte WM aller Zeiten. Doch während der Jubel noch nachklingt, zeichnet sich ein noch größerer Wurf ab, der scheinbar am Widerstand der europäischen Verbände scheitern könnte.

Ein traum, der platzt: 64 teams in katar 2030?

Ein traum, der platzt: 64 teams in katar 2030?

Die Idee, die WM 2030 mit satten 64 Mannschaften auszutragen, scheint in weite Ferne zu rücken. Laut hochrangigen Quellen innerhalb verschiedener Fußballkonföderationen, darunter auch die UEFA, ist das Vorhaben von FIFA-Präsident Gianni Infantino zum Scheitern verurteilt. Der Vorschlag, der von der CONMEBOL stammt, findet selbst innerhalb des südamerikanischen Kontinentverbands erhebliche Kritiker. Es ist ein Tanz auf einem Vulkan, denn die bereits vereinbarte Ausrichtung in Spanien, Marokko und Portugal zum 100-jährigen Jubiläum des Wettbewerbs steht außer Frage.

Ein besonderes Highlight wird das Jahrhundertjubiläum sein: Argentinien, Paraguay und Uruguay werden die Eröffnungsspiele auf ihrem Heimatboden austragen – eine Hommage an die Gründungsväter des modernen Fußballs. Diese drei Nationen hatten Infantino bereits im September in New York mit der Idee des erweiterten Teilnehmerfeldes konfrontiert. Doch die Reaktion des FIFA-Chefs blieb überschaubar. Der Traum von einer noch globaleren WM scheint damit geplatzt.

Die überlasteten Spieler: Der Plan Infantinos stößt auf massiven Widerstand, denn das Problem liegt auf der Hand: Der Terminkalender ist bereits jetzt am Limit. Aleksander Ceferin, Präsident der UEFA, hat dies in Madrid deutlich gemacht. Er plädiert stattdessen für eine Reduzierung der Wettbewerbe, um die Gesundheit der Spieler zu schützen. Eine WM mit 64 Teams würde bedeuten: Mehr Spiele, weniger Erholung – ein Rezept für Verletzungen und Burnout. Die europäischen Top-Klubs, die bereits vehement gegen eine WM alle zwei Jahre protestierten, würden einen solchen Schritt niemals akzeptieren.

Die FIFA hat in der Vergangenheit bereits mit Gegenwind zu kämpfen gehabt, als sie die Einführung einer Klub-Weltmeisterschaft alle zwei Jahre vorschlug. Der Widerstand der Europäischen Klubverbände war immens. Es scheint, als ob die FIFA die Grenzen des Machbaren erneut überschreiten will, doch die Realität sieht anders aus: Der Fußball muss den Spielerwohlstand in den Vordergrund stellen, und eine WM mit 64 Teams ist schlichtweg nicht nachhaltig. Die Entscheidung ist gefallen: Die Erweiterung bleibt eine Utopie, ein Traum, der im Sande verlacht.