Wm 2026: us-reporterin demontiert bosnien live – entschuldigung kommt zu spät
Abigail Velez wollte Stimmung machen und zerstörte stattdessen die eigene Karriere. Die ABC7-Reporterin trat am Samstag vor die Kamera, lachte in die Linse und sagte über den nächsten Gegner der USA: „Ich hätte keine Ahnung, wo Bosnien liegt. Ich weiß nichts, und es interessiert mich auch nicht.“ Das war vor dem Sechzehntelfinale. Der Shitstorm kam Sekunden später.
Sturm im netz – bosnien reagiert mit blanker wut
Die Reaktion war sofort messbar: 4,2 Million Views in zwei Stunden, 32.000 empörte Kommentare, der Hashtag #FireVelez trendet auf Platz eins. Im bosnischen Netz schlägt die Empörung in Hass um. „Sie sollte gefeuert werden“, fordert ein User. Ein anderer schreibt: „Typisch Amerika – Ignoranz wird belohnt.“ Die Ironie: ABC-News-Chef Almin Karamehmedovic stammt aus Bosnien.

Velez rudert zurück – die entschuldigung riecht nach pr
Nachts um 23:46 Uhr postet Velez ein Statement. „Mein Versuch, Spaß zu bringen, ist komplett nach hinten losgegangen“, schreibt sie. „Ich entschuldige mich bei der bosnischen Bevölkerung und beim Team.“ Klingt ehrlich? Die Kommentare sagen Nein. „Zu spät, zu steril“, lautet der Top-Kommentar mit 8.700 Likes.
Die USA treffen am Donnerstag auf Bosnien. Die Fans der Dragan-Stojković-Auswahl kündigen bereits Sprechchöre an, die Velez beim Namen nennen. Die WM 2026 wurde als Fest der Vielfalt verkauft. Nach diesem Patzer wirkt das wie bitterer Spott.
