Wm 2026: trinkpause-chaos überschattet pavlovics vermeintlichen treffer
Ein verhängnisvoller Moment in der 22. Minute und eine hitzige Debatte über die neuen Hydration Breaks: Das WM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste wurde gestern Abend von einem strittigen Tor und ungewöhnlichen Trinkpausen-Regeln geprägt. Die Partie hätte bereits durch einen frühen Führungstreffer der deutschen Mannschaft aufgewühlt werden können, doch der Jubel verstummte abrupt.

Der verpasste glücksmoment und die diskussion um die regeln
Pavlovic, der Bayern-Star, stürmte im Strafraum der Elfenbeinküste vor und traf mit dem Kopfball. Das Tor wurde jedoch vom Schiedsrichter nicht anerkannt. Der Grund: Beim Kopfball kam es zu einem unglücklichen Körperkontakt mit dem ivorischen Torhüter Fofana. Dieser musste kurz behandelt werden, was die Gemüter zusätzlich erhitzen.
Während die medizinische Versorgung stattfand, nutzten einige deutsche Spieler die Gelegenheit, sich zu versammeln, zu trinken und kurz zu beraten – ein Vorgang, der sofort zu hitzigen Diskussionen führte. Robert Andrich, der als Experte für MagentaTV vor Ort war, äußerte sich unmissverständlich: „Die Ivorer dürfen nicht trinken!“ Doch Kommentator Fuss widersprach: „Nein, doch trinken dürfen sie! Allerdings nicht in dieser versammelten Form. Es ist noch keine offizielle Hydration Break. Ein Schluck kann natürlich auch außerhalb der regulären Pause genommen werden, aber eben nicht in dieser Szene.“
Die offizielle Trinkpause folgte erst wenige Augenblicke später, in der 25. Minute. Doch bis dahin hatte sich bereits einiges ereignet. Nur fünf Minuten später, in der 30. Minute, sorgte Franck Kessié mit einem überraschenden Treffer für die Führung der Elfenbeinküste – ein umso bitterer Moment für die deutsche Mannschaft, nachdem man zuvor bereits so nah am Torerfolg gewesen war.
Die Szene wirft ein Schlaglicht auf die neuen Regeln bezüglich der Trinkpausen bei der WM 2026, die zu Verwirrung und Diskussionen geführt haben. Offensichtlich muss die Umsetzung noch optimiert werden, um Missverständnisse und unfaire Situationen zu vermeiden. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Regelungen im weiteren Verlauf des Turniers auswirken werden und ob sie zu weiteren Kontroversen führen.
