Wm 2026: iran klagt über chaos – trainer am rande der verzweiflung!
Los Angeles – Die Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika steht unter keinem guten Stern. Nachdem bereits in der Vorrunde einige überraschende Ergebnisse für Gesprächsstoff sorgten, kommt es nun zu logistischen Problemen, die vor allem die iranische Nationalmannschaft zu treffen scheinen. Trainer Amir Ghalenoei äußerte sich in der Pressekonferenz nach dem 2:2 gegen Neuseeland äußerst frustriert.
Unfaire behandlung und reisechaos
Ghalenoei prangerte eine systematische Benachteiligung durch die Organisatoren an. „Wir sind das am meisten benachteiligte Team dieser Weltmeisterschaft!“, wetterte er. Die Iraner wurden ihrer Aussage nach bei der Anreise behindert und nun gezwungen, vorzeitig nach Tijuana zurückzukehren, ohne ausreichend Zeit zur Erholung zu haben. Ein sofortiger Abflug nach dem Spiel gegen Neuseeland wurde verlangt, was die Vorbereitung auf das entscheidende Duell gegen Belgien am Sonntag erheblich erschwert.
Auch Stürmerstar Mehdi Taremi schloss sich den Beschwerden an. Er berichtete, dass sein Team bereits gestern Abend nach Tijuana reisen musste, um dann wieder zurück nach Los Angeles zu fahren. „Die Situation ist sehr stressig für die Spieler. Wir haben wenig Unterstützung und die FIFA hätte besser agieren können.“ Taremi betonte zudem die Probleme mit der Medienbetreuung und äußerte den Wunsch nach Ruhe und Frieden, statt ständigen Problemen.

Überraschendes unentschieden und weitere ergebnisse
Abseits der iranischen Probleme gab es auch auf dem Platz einige Überraschungen. Spanien musste sich überraschend mit 0:0 gegen Kap Verde begnügen, während Ägypten gegen Belgien einen späten Ausgleichstreffer hinnehmen musste, der durch einen Eigentor von Lukaku ermöglicht wurde. Auch Uruguay konnte nur ein 1:1 gegen Saudi-Arabien erreichen. Die Partie zwischen Iran und Neuseeland endete ebenfalls 2:2, wobei die Iraner weiterhin unter den chaotischen Reisebedingungen leiden.

Neuer trainer für tunesien
Ein weiteres Kapitel im WM-Drama ist die Trainerentlassung und der schnelle Wechsel bei der tunesischen Nationalmannschaft. Nachdem der bisherige Coach Lamouchi entlassen wurde, übernimmt nun Herve Renard das Ruder. Renard, der bereits 2022 die Saudi-Arabische Nationalmannschaft zu den Weltmeisterschaften führte, soll nun frischen Wind in die tunesische Mannschaft bringen.
Spannende spiele an diesem abend
Heute Abend stehen weitere hochkarätige Duelle auf dem Programm. Um 21:00 Uhr trifft Frankreich auf Senegal, gefolgt von Norwegen gegen Irak um Mitternacht. Die Welt hält den Atem an, als Titelverteidiger Argentinien um 3:00 Uhr gegen Algerien antritt und der Abend mit dem Spiel zwischen Österreich und Jordanien um 6:00 Uhr endet. Die Frage ist, ob die iranische Mannschaft trotz der widrigen Umstände in der Lage sein wird, ihre Leistung abzurufen.
