Wm 2026: infantino verspricht "das größte sportereignis aller zeiten"
Ein Monat vor dem ersten Anstoß der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika präsentiert sich die FIFA unter der Leitung von Gianni Infantino äußerst selbstbewusst. Der FIFA-Präsident sprach von einem Ereignis, das in die Geschichtsbücher eingehen wird – und betonte, die Organisatoren seien gewappnet für eine globale Mega-Show.

Perfekter rasen als oberste priorität
„Wir sind bereit“, verkündete Infantino am Mittwoch mit Nachdruck. „Die Türen stehen offen, um die Welt in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko willkommen zu heißen.“ Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, wobei die FIFA besonderen Wert auf die Spielfelder legt. Denn wie Infantino feststellte: „Die Bühne ist der Rasen, und der Rasen muss perfekt sein.“ Fünf Jahre lang investierte der Weltverband in die Vorbereitung der Rasenflächen, um eine optimale Spielumgebung in allen Stadien zu gewährleisten. Die Installation neuer Rasenflächen sei bereits im Gange. Es sei von größter Bedeutung, dass diese „absolut fantastisch“ seien – und das seien sie auch.
Die WM 2022 in Katar zeigte, wie unvorhersehbar ein solches Turnier sein kann. Infantino rechnet daher mit einem offenen und spannungsgeladenen Verlauf. „Es wird, wie immer, unglaubliche Überraschungen geben“, prognostizierte er. Die Vorfreude ist immens, die Begeisterung wächst – und die FIFA sieht sich in der Rolle, Menschen weltweit zu vereinen.
Doch es gibt auch eine bittere Ironie in Infantinos Aussage: Während er die verbindende Kraft des Fußballs preist, steht die FIFA immer wieder im Visier von Kritik wegen ihrer Geschäftspraktiken und des Umgangs mit Menschenrechten. Trotzdem scheint die Organisation entschlossen, die WM 2026 als ein Fest des Sports zu inszenieren – ein Fest, das die Welt, so Infantino, „inspirieren“ und „Möglichkeiten schaffen“ soll.
Die Zahl spricht für sich: Mehr als drei Milliarden Menschen weltweit werden voraussichtlich die WM verfolgen. Ein Apparat, der in Bewegung gesetzt werden muss, um sicherzustellen, dass die Erwartungen erfüllt werden. Es bleibt abzuwarten, ob die FIFA ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden kann.
