Wm 2026: ghana bringt schamanen – droht kolumbien ein fluch?

Kansas City fiebert dem Duell zwischen Kolumbien und Ghana entgegen – und nicht nur das sportliche Können steht im Raum. Denn die ghanaische Mannschaft reist mit einer ungewöhnlichen Begleitung an: Nana Kwaku Bonsam, ein traditioneller Heiler, dessen Ruf weit über Ghanas Grenzen hinausreicht. Könnte er den Ausgang des Spiels beeinflussen?

Der mann, der ronaldo verfluchte

Nana Kwaku Bonsam, bürgerlich Stephen Osei Mensah, ist kein Unbekannter im internationalen Fußballgeschäft. Bereits 2014 sorgte er für Aufsehen, als er behauptete, Cristiano Ronaldo vor dem Spiel Portugal gegen Ghana mit einem „spirituellen Fluch“ belegt zu haben. Obwohl der portugiesische Superstar letztendlich traf, blieb der Mythos um Bonsam bestehen. Jetzt kehrt er zurück, bereit, sein Können erneut unter Beweis zu stellen.

Bonsam, der nach einer traumatischen Kindheit, in der er schwere Verbrennungen erlitt, vom Christentum zum traditionellen Glauben Ghanas konvertierte, sieht seinen Titel „Nana“ als eine Ehrung und „Bonsam“ als eine Bezeichnung, die Furcht und Respekt einflößen soll. Seine Rituale sind legendär, seine Wirkung scheint auf einige der größten Stars des Fußballs zu wirken.

Ein mysteriöser Vorfall in den Tribünen: Während des Spiels gegen Panama brandete die Aufregung in den sozialen Medien, als ein Fan ein unbekanntes, weißes Pulver in die Menge streute – kurz bevor Ghana das Siegtor erzielte. Viele schrieben diesen Vorfall Bonsam zu. Auch während des Spiels gegen Kroatien wurde die Kamera des Fernsehsenders auf den Heiler in den Tribünen fokussiert, als der VAR den Ausgleichstreffer bestätigte. Ein Zufall? Oder der Beweis für seine Macht?

Kolumbien im visier?

Kolumbien im visier?

Während Bonsam bisher keine direkten Aussagen über die kolumbianische Mannschaft getroffen hat, so ist es im Fußball-Weltcup bekannt, dass die Vorbereitungen und Rituale oft im Geheimen stattfinden. Kolumbien, das sich als Gruppenerster für die nächste Runde qualifizierte, muss sich nicht nur auf die sportliche Stärke Ghanas einstellen, sondern auch auf die potenziellen Einflüsse des spirituellen Bereichs.

Das Team von Néstor Lorenzo hat eine beeindruckende Leistung gezeigt, angeführt von James Rodríguez und Luis Díaz. Doch die Erinnerung an die bittere Niederlage gegen Kamerun bei der WM 1990 sollte Mahnung genug sein: Auch mentale Stärke und der Umgang mit unerklärlichen Phänomenen können den Unterschied ausmachen. Die Begegnung zwischen Ghana und Kolumbien am 3. Juli im Estadio Kansas City wird nicht nur ein spannendes Fußballspiel, sondern auch ein Duell zwischen Tradition und Moderne, zwischen Sport und Spiritualität.

Die Frage ist nicht, wer besser spielt, sondern wer die stärkeren Kräfte auf seiner Seite hat. Denn in einer Welt, in der die Grenzen zwischen dem Sichtbaren und Unsichtbaren verschwimmen, könnte ein Schamane wie Nana Kwaku Bonsam durchaus den Schlüssel zum Sieg in der Hand halten.