Wm 2026: dramatik, debakel und deschamps-abschied!

Die Gruppenphase der WM 2026 steuert auf einen nervenaufreibenden Abschluss zu. Während einige Teams bereits die K.-o.-Runde fest im Blick haben, kämpfen andere um das Überleben – und einige müssen sich mit dem bitteren Ausscheiden abfinden. Sport1 hält Sie im Überblick, wer heute noch die Chance hat, das Turnier zu verlängern.

Frankreich ohne deschamps im endspiel

Ein Schatten liegt über dem französischen Lager: Nationaltrainer Didier Deschamps fehlt dem Team im entscheidenden Gruppenspiel gegen Norwegen. Der Tod seiner Mutter zwingt ihn in die Heimat, um an der Beerdigung teilzunehmen. Guy Stéphan übernimmt das Ruder in einer Situation, in der jeder Punkt zählt. Doch auch Norwegen steht unter Druck. Ein Sieg ist für die Skandinavier unerlässlich, um die Chance auf das Sechzehntelfinale nicht zu verspielen.

Parallel dazu kämpft Senegal gegen den Irak um den Verbleib im Turnier. Die Löwen von Teranga müssen nach schwachen Auftritten gegen Frankreich und Norwegen liefern. Doch interne Probleme – unbezahlte Prämien, schlechtes Essen und ein Trainer-Hickhack – lasten schwer auf der Mannschaft. Die Situation ist angespannt, und der Druck auf die Spieler ist enorm.

Yamal und spanien unter druck, kap verde träumt vom märchen

Yamal und spanien unter druck, kap verde träumt vom märchen

Lamine Yamal und Spanien, die amtierenden Europameister, stehen vor einer vermeintlich leichteren Aufgabe gegen Uruguay. Ein Sieg ist zwar wahrscheinlich, doch eine Niederlage würde die Spanier in Bedrängnis bringen. Die Vier-Punkte-Ausbeute ist angesichts der Konkurrenz nicht ausreichend, um den Gruppensieg zu sichern.

Doch das eigentliche Märchen schreibt Kap Verde. Nach zwei Remis gegen Spanien und Uruguay winkt dem kleinen Inselstaat beim WM-Debüt tatsächlich der Einzug in die K.-o.-Runde. Ein Sieg gegen Saudi-Arabien reicht aus – ein historischer Erfolg für ein Land mit nur rund 525.000 Einwohnern.

De bruyne kritisiert, neuseeland gegen belgien

De bruyne kritisiert, neuseeland gegen belgien

Auch in Gruppe G wird es am heutigen Abend spannend. Kevin De Bruyne, der belgische Superstar, steht nach heftiger Kritik in den belgischen Medien unter Druck. Ein Kommentar in La Libre Belgique bezeichnete ihn als „abgehalfterten Schauspieler, der jede x-beliebige Rolle annimmt, um in Hollywood weiter zu existieren“. Nun muss er gegen Neuseeland liefern, um das vorzeitige Ausscheiden Belgiens zu verhindern.

Parallel dazu treffen Ägypten und der Iran aufeinander. Die Partie fällt an einem Wochenende, an dem in Seattle traditionell die LGBTQI+-Community gefeiert wird – ein Umstand, der den beteiligten Verbänden sichtlich missfällt. Der iranische Verband fordert, dass