Wimbledon feiert comeback: rekordgewinne und millionen-prämien!

London bebt! Wimbledon ist zurück undbringt nicht nur Tennis-Glamour, sondern auch satte Gewinne mit sich. Der Rasen-Klassiker hat sich als eine der lukrativsten Veranstaltungen im Sport etabliert – und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.

Rekordgewinn für den all england lawn tennis club

Der All England Lawn Tennis Club (AELTC) vermeldet für 2025 einen Nettoerlös von beeindruckenden 39,7 Millionen Pfund (entspricht etwa 45,7 Millionen Euro), was einem satten Plus von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Gesamtumsatzzahlen kletterten sogar auf 426,9 Millionen Pfund (490,9 Millionen Euro), ein Anstieg von 4,2 Prozent. Das zeigt, dass Wimbledon mehr ist als nur ein Turnier – es ist ein Wirtschaftsfaktor von internationalem Rang.

Prämiengeld im historischen ausmaß

Prämiengeld im historischen ausmaß

Doch nicht nur der Veranstalter profitiert. Auch die Spieler werden großzügiger belohnt. Wimbledon hat die Prämien um ganze 20 Prozent aufgestockt, was einer Summe von 64,2 Millionen Pfund (73,8 Millionen Euro) entspricht. Das bedeutet für die diesjährigen Champions im Einzel satte 3,6 Millionen Pfund (4,1 Millionen Euro) – ein Anstieg, der selbst etablierte Stars wie Jannik Sinner, der sich kürzlich für eine gerechtere Verteilung der Einnahmen stark gemacht hat, beeindrucken dürfte.

Die Forderungen nach einer besseren Verteilung der Einnahmen sind zwar laut, aber Wimbledon setzt mit dieser gesteigerten Prämie ein deutliches Zeichen. Die Finalisten dürfen sich über 1,8 Millionen Pfund (2,1 Millionen Euro) freuen, und auch die Spieler in der Qualifikation werden mit einem um 25 Prozent erhöhten Preisgeld von 6,2 Millionen Pfund (7,1 Millionen Euro) gefördert.

Mehr als nur tennis: ein wirtschaftsmotor

Mehr als nur tennis: ein wirtschaftsmotor

Seit der Pandemie hat der AELTC rund eine Milliarde Pfund (1,15 Milliarden Euro) in Prämien, Infrastruktur und die Förderung des Tennissports investiert. Die Einnahmen aus dem audiovisuellen Geschäft und Sponsoringverträgen sind ein wichtiger Pfeiler des Erfolgs. Mit maximal 17 präsentierten Marken wird die Exklusivität des Turniers bewahrt, was zu einem Umsatz von über 100 Millionen Euro durch die Sponsoren führt. Die TV-Übertragungen generieren zudem rund 220 Millionen Euro.

Das wirtschaftliche Echo des Turniers in Großbritannien ist enorm. Allein 2025 belief sich der Gesamteffekt auf 500 Millionen Pfund (570 Millionen Euro), davon entfielen 279 Millionen Pfund (320,9 Millionen Euro) auf London. Die BBC verzeichnete eine Rekordzahl von 69,3 Millionen Wiedergaben auf iPlayer, während Sky in Italien dank Sinner's Triumph den besten Wimbledon-Erfolg aller Zeiten feierte.

Ein globales phänomen

Ein globales phänomen

Wimbledon ist längst kein rein britisches Ereignis mehr. Die Marke wird erfolgreich global exportiert, wie etwa durch die Installation einer Nachbildung der berühmten Hügel von Wimbledon am Ufer des Brooklyn Bridge in New York zeigt. Mehr als 10.000 Besucher kamen am Wochenende der Finals vorbei, was eine Steigerung von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Die Faszination für Wimbledon ist ungebrochen. Mit einer Community von 23,5 Millionen Followern in den sozialen Medien und einem Rekordbesuch von 548.770 Zuschauern im All England Club während der Turnierdauer ist Wimbledon weiterhin eine der wertvollsten Sportmarken der Welt. Und mit dem Comeback von Serena Williams, die mit 44 Jahren und einem Wildcard-Ticket wieder auf dem Platz steht, verspricht die 138. Auflage des Turniers ein unvergessliches Spektakel zu werden.

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