Werth dominiert in balve: der dressursport blickt nach aachen!
Isabell Werth hat bei
den Deutschen Meisterschaften in Balve einen Paukenschlag gelandet. Die Dressur-Legende präsentierte sich und ihr Erfolgspferd Wendy in herausragender Form und sicherte sich bereits im Auftaktbewerb, dem Grand Prix, einen deutlichen Sieg. Damit setzt sie ein klares Signal im Vorfeld der Heim-WM in Aachen.
Ein klarer sieg für die königin des dressursports
Die Atmosphäre im Balve war elektrisierend, als Isabell Werth mit Wendy den Raum betrat. Die 56-Jährige zeigte eine Dressur von höchster Güte, die von Präzision, Harmonie und einer unglaublichen Leichtigkeit geprägt war. Mit 81,240 Prozentpunkten ließ sie die Konkurrenz deutlich hinter sich. Frederic Wandres, der mit seinem Olympiapferd Bluetooth auf dem zweiten Platz landete, konnte dem Duo nur bedingt etwas entgegen setzen. Auch Werth selbst, die mit Viva Old auf den dritten Rang ritt, war beeindruckt von der Vorstellung ihres Stammsprosses.
Die erste Hürde auf dem Weg zur WM ist genommen. Bundestrainerin Monica Theodorescu hat vor der Aufgabe gestanden, die besten Vertreterinnen und Vertreter für die Heim-Weltmeisterschaft vom 11. bis 23. August in Aachen auszuwählen. Der Casting-Prozess läuft bereits auf Hochtouren. Werth und Wendy, die in Paris noch die Silbermedaille gewannen, gehören selbstverständlich zu den Top-Anwärtern, obwohl ihre Vormachtstellung nicht selbstverständlich ist. Die Konkurrenz schläft schließlich auch nicht.
Die Entscheidung im Dressur-Special am Samstag (10:00 Uhr) und die anschließende Kür am Sonntag (10:45 Uhr) werden weitere wichtige Indikatoren für die finale Team-Zusammenstellung liefern. Doch eines ist klar: Isabell Werth hat mit ihrem Auftritt in Balve bewiesen, dass sie auch im hohen Alter noch zur absoluten Weltspitze gehört. Die Frage ist nicht, ob sie in Aachen dabei sein wird, sondern wie sie die Welt erneut verzaubern wird.