Werder bremen: filbry hält an fritz fest – trotz krise
Rückendeckung für den sportchef
Werder Bremen steckt in einer sportlichen Krise. Die Mannschaft ist seit elf Spielen sieglos und steht auf einem direkten Abstiegsplatz. Trotzdem erhält Sportchef Clemens Fritz volle Unterstützung von Vereinsboss Klaus Filbry. Dieser betonte im Gespräch mit der „Deichstube“, dass es jetzt nicht um Schuldzuweisungen gehe.

Filbry: köpfe rollen bringen nichts
„Es bringt nichts, Köpfe zu fordern“, so Filbry. „Wir – und das schließt intern wie extern ein – dürfen uns nicht selbst zerlegen.“ Er zeigte sich optimistisch, dass Fritz gestärkt aus der aktuellen Situation hervorgehen werde. Die sportliche Bewertung werde im Sommer anhand der Ergebnisse erfolgen.

Thioune soll die wende schaffen
Nach der Trennung
von Trainer Horst Steffen wurdeDaniel Thioune als neuer Coach verpflichtet. Filbry vertraut darauf, dass Thioune die Mannschaft stabilisieren und die Trendwende einleiten kann. Er sieht in Thioune den richtigen Mann, um Werder aus dem Abstiegsstrudel zu befreien.
Fritz' resilienz und selbstreflexion
Filbry lobte die Persönlichkeit von Clemens Fritz: „Ich nehme Clemens als sehr resilient, lösungsorientiert, selbstreflektiert und auch als selbstkritisch wahr.“ Diese Eigenschaften werden ihm helfen, mit dem Druck umzugehen und die richtige Richtung für den Verein einzuschlagen.

Vertrauen in thioune auch bei abstieg
Auch Trainer Daniel Thioune kann sich auf das Vertrauen von Klaus Filbry verlassen. “Ich habe mit ihm keinen Vertrag unterschrieben, der im Sommer endet, auch im Falle eines Abstiegs nicht”, erklärte Filbry. Er ist überzeugt, dass Thioune auch in der nächsten Saison Trainer von Werder Bremen sein wird.
Aktuelle situation und ausblick
Die Situation bei Werder Bremen ist angespannt. Die Fans sind unzufrieden, und der Druck auf die Verantwortlichen wächst. Dennoch versucht der Verein, ruhig und besonnen zu handeln und auf die bewährten Kräfte zu setzen. Das nächste wichtige Spiel ist das Heimspiel gegen den FC Bayern München.
Weitere entwicklungen
- Aufsichtsratschef Hess-Grunewald steht ebenfalls hinter Fritz und lobt sein Engagement.
- Die Stimmung im Umfeld ist angespannt, da die Mannschaft seit elf Spielen sieglos ist.
- Kapitän Friedl zeigte sich nach der jüngsten Niederlage verärgert.
Stimmen zum thema
Klaus Filbry (Werder-Geschäftsführer): „Er passt als Mensch und als Fachmann sehr gut zu Werder.“
Clemens Fritz (Sportchef): “Wir müssen uns auf die wesentlichen Dinge konzentrieren und als Team zusammenarbeiten.”
