Wehrlein jagt in berlin die formel-e-krone – kann er rowland den schrecken einjagen?
Berlin bebt! Ab heute wird das Tempelhofer Feld zur elektrisierenden Rennstrecke, wenn die 12. Formel-E-Saison ihren vorletzten Durchgang erlebt. Pascal Wehrlein, der amtierende Weltmeister, will sich vor heimischem Publikum gegen starke Konkurrenz behaupten und seinen Titelverteidungsversuch im vergangenen Jahr vergessen machen – als Oliver Rowland ihm die Krone streitig machte.
Ein enges titelrennen steht bevor
Die Aussichten für die Rennen sieben und acht sind brisant: Jeff Dodds, der Boss der Formel E, deutet in einer Medienrunde ein extrem knappes Titelrennen an. „Wir haben noch sechs Rennorte vor uns. Es wird wohl eines der engsten Titelrennen der Geschichte der Formel E“, so Dodds. Besonders der Kampf zwischen Jaguar und Porsche im Hersteller- und Team-Wettbewerb verspricht Spannung. Die Qualifyings beginnen um 11:40 Uhr, die Rennen um 16 Uhr – live auf DF1, BILD.de und SPORTBILD.de.
Wehrlein führt aktuell die Tabelle an, gefolgt von Edoardo Mortara und Mitch Evans. Doch der Porsche-Pilot weiß, dass der Weg zum Titel noch lang ist. „Wir sind da, wo wir sein wollen“, erklärt Wehrlein gegenüber BILD. „Aber die Konkurrenz ist stark. Wir müssen aus jedem Rennen das Beste herausholen. Wenn wir das schaffen, haben wir ein Wort mitzureden, wenn es um die Titel geht.“

Berlin – ein kultort der formel e
Seit der ersten Saison ist die deutsche Hauptstadt fester Bestandteil des Rennkalenders – länger als jeder andere Austragungsort. Dodds schwärmt von der Atmosphäre: „Ich liebe die Stadt. Die Kulisse des alten Flughafens ist wirklich beeindruckend für das Rennen.“ Die Verbundenheit der Stadt mit der Formel E ist tiefgreifend. „Wir sind auf dieser Rennstrecke mehr gefahren als auf allen anderen. Die Stadt hat einen großen Platz in den Herzen von vielen Formel-E-Beteiligten und Fans.“
Sophia Flörsch, eine der bekanntesten Motorsportlerinnen Deutschlands, hat kürzlich einen Vertrag… (weitere Details folgen). Und während Wehrlein auf die Streckenkunstwerke fokussiert ist, betont er die Bedeutung urbaner Rennstrecken für die Serie: „Rennen an urbanen Orten zu veranstalten, hat uns sehr geholfen. Wir sind zu den Fans gekommen und haben sie nicht darum gebeten, zu großen Rennstrecken weit zu fahren. Aus einer Nachhaltigkeitsperspektive war es brillant, da die Fans die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen konnten.“
Die Formel E ist angekommen in Berlin – und will zeigen, dass sie mehr ist als nur eine nachhaltige Alternative zur Formel 1. Wehrlein hat die Chance, den Beweis zu erbringen: „Da sind wir der Formel 1 einen Schritt voraus“, grinst der Weltmeister, während er sich auf das Wochenende vorbereitet. Die Fans dürfen sich auf ein elektrisierendes Spektakel freuen, das weit über die Grenzen der Stadt hinaus für Aufsehen sorgen wird. Denn eines ist klar: Wer hier gewinnt, gewinnt nicht nur ein Rennen, sondern demonstriert die Zukunft des Motorsports.
