Watzke, hoeneß & co.: steckers ungeschönte wahrheiten

Die deutsche Fußballlandschaft brodelt, und Achim Stecker, unser Experte, lässt es ordentlich krachen. In einer Reihe von pointierten Kommentaren nimmt der erfahrene Journalist kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Entscheidungen und Aussagen der Verantwortlichen geht. Von Bayern München über den BVB bis hin zu einzelnen Spielern – Stecker zieht keine falsche Linie.

Die machtverhältnisse im deutschen fußball

Die machtverhältnisse im deutschen fußball

Stecker beginnt seine Tirade mit einem Blick auf die Führungsfiguren der Bundesliga. Der Vergleich zwischen Sebastian Kehl und Oliver Watzke ist brisant: „Was Watzke von Hoeneß unterscheidet, ist die fehlende Selbstreflexion.“ Ein harter Satz, der die Tendenz des BVB-Bosses kritisiert, sich wenig einzugestehen. Auch Karl-Heinz Rummenigge wird nicht geschont. Stecker meint: „Es wäre besser, wenn sich Hoeneß bei Bayern raushält.“ Eine Ansage, die zeigt, dass Stecker keine Scheu hat, auch etablierte Größen zu kritisieren.

Ein weiteres heißes Thema ist die Personalie Serge Gnabry. Stecker plädiert klar: „Bei Sané muss Bayern hart bleiben!“ Der Reporter sieht keinen Grund, sich von den Forderungen des Spielers beeindrucken zu lassen. Und auch bei der Frage nach der Zukunft von Leon Goretzka ist Stecker sich sicher: „Bayern sollte mit Goretzka verlängern!“ Eine Verlängerung würde Kontinuität gewährleisten und das Team stärken.

Kovac und der BVB: Eine Fehlentscheidung? Stecker zeigt sich unzufrieden mit der Trainerwahl beim BVB: „Kovac ist nicht der Richtige für den BVB.“ Der Reporter sieht in Marco Rose einen besseren Kandidaten, der das Team besser voranbringen könnte.

Auch die Torwartfrage bei Bayern München wird von Stecker beleuchtet. Er plädiert für einen Nachfolger von Manuel Neuer: „Welchen Torwart Bayern für Neuer holen sollte, ist eine strategische Frage, die man nicht aufschieben darf.“

Der Vergleich zwischen Thomas Müller und Kevin Kompany ist ebenso scharfsinnig wie unaufhaltsam: „Was Kompany besser macht als Tuchel, ist seine Führungsstärke und sein taktisches Verständnis.“ Die Fakten sprechen laut Stecker eindeutig gegen eine Verlängerung von Manuel Neuer als Nummer 1. „Die Fakten sprechen gegen Neuer als Nummer 1“, stellt er unmissverständlich fest.

Steckers Analysen sind oft provokant, aber immer fundiert und leidenschaftlich. Er scheut sich nicht, unbequeme Wahrheiten auszusprechen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Denn das ist es, was wir von einem guten Sportjournalisten erwarten.