Wallaby-rückkehrer: james ramm verstärkt western force
- Rückkehr nach australien: james ramm wechselt zum western force
- Erfolgreiche zeit in northampton
- Wallabies-ambitionen und die rolle des neuen trainers
- Gespräche mit joe schmidt und die giteau-regel
- Keine rückkehr für josh kemeny
- Die überlegungen rund um die auswahlkriterien
- Stärkung des back three beim western force
Rückkehr nach australien: james ramm wechselt zum western force
James Ramm, ein ehemaliger Flügelspieler der Waratahs, kehrt nach Australien zurück und schließt sich dem Western Force an. Der Wechsel, der nach dem Ende der laufenden Premiership-Saison stattfinden wird, eröffnet dem 26-Jährigen neue Perspektiven im Hinblick auf eine mögliche Teilnahme an der Rugby-Weltmeisterschaft des nächsten Jahres. Ramm verließ die Waratahs Ende 2022, konnte aber in England bei Northampton seine Karriere erfolgreich fortsetzen.

Erfolgreiche zeit in northampton
Bei Northampton etablierte sich Ramm als feste Größe im Team. In der Saison 2024-2025 bestritt er 26 Spiele in allen Wettbewerben, darunter das verlorene Finale der European Champions Cup gegen Bordeaux. Trotz einer kurzzeitigen Sperre aufgrund einer Roten Karte zeigte er zuletzt starke Leistungen, insbesondere beim Sieg im Premiership Cup gegen Harlequins, wo er mit einem beeindruckenden Lauf einen Versuch vorbereitete.

Wallabies-ambitionen und die rolle des neuen trainers
Obwohl er bereits 2020 von Dave Rennie für den Wallabies-Kader nominiert wurde, kam Ramm noch nicht zum Einsatz. Der Wechsel zum Western Force soll seine Chancen auf eine erneute Berücksichtigung deutlich verbessern. Der kommende Wallabies-Trainer Les Kiss erhält dadurch eine weitere Option für die Außenpositionen. Ramm ist ein vielseitiger Spieler, der sowohl in der Luft als auch am Boden überzeugt.
Gespräche mit joe schmidt und die giteau-regel
Der scheidende Wallabies-Trainer Joe Schmidt bestätigte, dass er bereits im vergangenen Jahr Gespräche mit Ramm geführt hatte. Schmidt verfolgt auch weiterhin die Karrieren anderer australischer Spieler, die in Europa aktiv sind, wie Tom Hooper, Len Ikitau, Will Skelton, Angus Bell und Taniela Tupou. Die sogenannte Giteau-Regel, die die Auswahl von Spielern aus dem Ausland einschränkte, scheint laut Performance-Direktor Peter Horne weitgehend überflüssig geworden zu sein. Dennoch bevorzugt Schmidt weiterhin Spieler aus der Super Rugby.
Keine rückkehr für josh kemeny
Im Gegensatz zu Ramm wird Josh Kemeny, ein weiterer Teamkollege von Northampton und ein einmaliger Wallabies-Spieler, nicht nach Australien zurückkehren. Er hat seinen Vertrag bei den Saints um zwei Jahre verlängert. Kemeny zeigt konstant starke Leistungen und wurde sogar zum Kapitän des Teams ernannt. Schmidt lobte Kemenys Einsatz und seine Führungsqualitäten, betonte aber, dass es für Spieler mit wenigen Länderspielen schwieriger sei, direkt aus dem Ausland berücksichtigt zu werden.
Die überlegungen rund um die auswahlkriterien
Schmidt erklärte, dass Spieler mit mindestens 30 Länderspielen leichter in den Kader integriert werden können. Kemeny, der bisher nur einen Länderspieleinsatz gegen Argentinien hat, müsste sich daher erst wieder an das Spielniveau der Wallabies gewöhnen. Er entschied sich nach den Schwierigkeiten der Melbourne Rebels für einen Wechsel nach Europa, wo er sich erfolgreich entwickelt hat und zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat.
Stärkung des back three beim western force
Mit der Verpflichtung von James Ramm verstärkt der Western Force seine Back Three-Reihe. Gleichzeitig steht der Abgang des erfahrenen Kurtley Beale am Ende der Saison bevor. Ramm wird dem Team zusätzliche Optionen im Angriff und in der Verteidigung bieten und ist ein vielversprechender Kandidat für die zukünftige Wallabies-Mannschaft.
