Wagner stürmt nach belgrad: handball-star wechselt zu partizan
Handball-Fans aufgepasst: Tobias Wagner, der ehemalige Leistungsträger der Handball-Bundesliga, hat eine überraschende neue sportliche Heimat gefunden. Der 31-jährige Kreisläufer verlässt Frankreich und tritt ab Sommer seine Reise nach Serbien an, wo er beim ambitionierten Hauptstadtklub RK Partizan Belgrad spielen wird. Ein Wechsel, der die serbische Liga vor eine neue Herausforderung stellen könnte.

Ein gigant trifft auf neue ambitionen
Wagner, der bereits beim HC Erlangen und zuvor bei Balingen-Weilstetten Erfahrungen in der Bundesliga sammelte, bringt eine beeindruckende Physis mit – 1,98 Meter Körpergröße und 128 Kilo Muskelkraft. In der vergangenen Bundesliga-Saison erzielte er in 29 Spielen 55 Tore, eine Leistung, die auf seine Torgefahr hinweist. Sein Geheimnis? „Ich esse am Spieltag immer Spaghetti Bolognese!“, verriet der Österreicher einmal lachend. Eine ungewöhnliche, aber offenbar erfolgreiche Routine.
Der Transfer zu RK Partizan Belgrad ist mehr als nur ein Vereinswechsel. Partizan, das in der vergangenen Saison zwar die Gruppenphase der European League verpasste, zeigt nun mit der Verpflichtung Wagners deutliche Ambitionen für die Zukunft. Der Verein setzt auf eine Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten, um in der kommenden Saison sowohl in der nationalen Liga als auch in europäischen Wettbewerben wieder eine wichtige Rolle zu spielen.
Ein besonderes Augenmerk fiel Wagner bereits bei der diesjährigen Europameisterschaft auf, als er im Spiel gegen Deutschland mit sechs Treffern zum 26:25-Sieg Österreichs beitrug. Dieser Einsatz und seine generelle Vielseitigkeit haben nun auch die Verantwortlichen von Partizan überzeugt. „Ich freue mich auf das neue Abenteuer und darauf, ein neues Land und eine große Stadt kennenzulernen“, so Wagner. „Ich habe jetzt bei Partizan die Aussicht, auch in der EHF Champions League zu spielen – ein großer Wunsch, den ich mir erfüllen möchte.“
Doch der Wechsel bedeutet für Wagner auch eine neue Herausforderung: Partizan muss sich in der kommenden Saison gegen etablierte europäische Topteams behaupten. Ob Wagner mit seiner Erfahrung und Torgefahr den entscheidenden Unterschied machen kann, bleibt abzuwarten. Fest steht: Mit seiner körperlichen Präsenz und seinem Torinstinkt wird er eine Bereicherung für die Mannschaft sein. Die Handball-Fans in Belgrad können sich auf einen neuen Star freuen.
