Wac gewinnt geburtstagsparty: pink schießt wolfsberg zurück ins rennen!
Wolfsberg atmete auf. Der WAC, lange Zeit angeschlagen im Abstiegskampf der Bundesliga, sicherte sich am Samstag einen wichtigen Sieg gegen den GAK – und das zum 60. Geburtstag von Präsident Dietmar Riegler. Ein später Treffer von Markus Pink ließ die heimischen Fans jubeln und gab dem Team von Trainer Thomas Silberberger neuen Auftrieb.
Ein lucky punch und ein versprechen gehalten
Die Situation war ernst. Der WAC hatte seit Anfang Dezember nicht mehr gewonnen und rangierte im Abstiegskampf. Silberberger hatte Riegler anlässlich seines Geburtstages ein Versprechen gegeben: „Ich habe ihm geschrieben, dass wir heute zu hundert Prozent gewinnen.“ Und tatsächlich, der späte Sieg, ermöglicht durch den eingewechselten Markus Pink, erfüllte dieses Versprechen. „Dank des späten Lucky Punchs ist uns ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen“, erklärte Silberberger erleichtert. Die Freude ist jedoch getrübt: „Außer dem Geburtstag unseres Präsidenten haben wir noch keinen Grund zum Feiern. Die Lage bleibt kritisch.“

Pink: vom innenbandriss zum matchwinner
Die Geschichte von Markus Pink ist bemerkenswert. Nach einem Innenbandriss im Knie im Februar drohte ihm das vorzeitige Saisonende. Doch seine Reha verlief schneller als erwartet, und er revanchierte sich mit einem der wichtigsten Treffer seiner Karriere. In der 84. Minute ließ er den GAK keine Chance und brachte den WAC in eine deutlich bessere Position im Abstiegskampf. „Heute haben alle gesehen, dass einer für den anderen lebt und arbeitet“, sagte Pink nach dem Spiel.

Direkte duelle entscheiden den abstiegskampf
Die nächsten Spiele werden entscheidend sein. Der WAC liegt nur einen Punkt hinter dem GAK und Blau-Weiß Linz. Auch die WSG Tirol und Altach sind noch nicht gerettet. „Es folgen jetzt nur noch direkte Duelle um den Abstieg. Nächste Woche wollen wir Altach wieder mit ins Boot holen“, blickte Silberberger bereits voraus. Der Druck ist enorm, und jeder Punkt ist kostbar.

Gak im freien fall – feldhofer fordert reaktion
Für den GAK hingegen sieht die Lage düster aus. Nach vier sieglosen Spielen befindet sich das Team laut Trainer Ferdinand Feldhofer „schärfer denn je“ im Abstiegskampf. „Das war so keinesfalls geplant. Ich finde, dass wir die aktivere Mannschaft waren und das Spiel unter Kontrolle hatten. Das Tor entsteht dann aus einer unglücklichen Situation“, klagte Feldhofer. Besonders bitter war die Entscheidung, Fabian Wohlmuth nach einem harten Einsteigen nicht die rote Karte zu zeigen. Ein klarer Fehlentscheidung, die das Schicksal des GAK weiter besiegelte.
Die WSG Tirol setzte sich derweil mit einem 1:0 gegen die SV Ried im Kampf um die Qualifikationsgruppe durch. Ein Eigentor von Peter Kiedl sorgte für die Entscheidung. Während die Ried-Trainer Maximilian Senft die Situation pragmatisch betrachtet, bleibt die Spannung im Aufstiegskampf hoch. Die nächsten Wochen werden zeigen, wer sich am Ende durchsetzen kann.
