Von allmen trotzt erzberg: olympiasieger plant motorrad-offensiv!

Franjo von Allmen, der Schweizer Skirennläufer, der das Publikum bei Olympia in Atem hielt, wagt sich ab diesem Wochenende an eine ganz neue Herausforderung: Er wird beim legendären Erzbergrodeo im österreichischen Eisenerz an den Start gehen – und das auf zwei Rädern. Ein Wechsel, der selbst eingefleischte Skifans überraschen dürfte.

Konzentration und körpergefühl: warum allmen auf das motorrad umsteigt

Konzentration und körpergefühl: warum allmen auf das motorrad umsteigt

Der dreifache Olympiasieger und zweifache Weltmeister im Alpinski ist kein Unbekannter im Motorsport. Regelmäßiges Motorradfahren und bereits einige Motocross-Rennen stehen in seinem Trainingsplan. „Zum Sommertraining gehören nicht nur Kraft- und Ausdauereinheiten, sondern auch Aktivitäten wie Biken oder Töfffahren“, erklärt Allmen in einem Gespräch mit der „Berner Zeitung“. „Sie fördern die Konzentration, das Reaktionsvermögen und das Körpergefühl.“ Aber was steckt wirklich hinter dieser Leidenschaft für den Motorsport?

Die Zahl spricht für sich: Der Erzbergrodeo lockt über tausend Teilnehmer aus aller Welt an. Für Allmen, der am Samstag mit einem KTM-Motorrad ins Rennen geht, ist dies keineswegs ein Spaziergang. Der Prolog über 15 Kilometer entscheidet bereits über die Teilnahme am Sonntagsrennen, bei dem nur noch die besten 500 Fahrer dabei sein dürfen. Seine bisherige Supermoto-Teilnahme in Lignières endete mit einem 19. Platz – eine Erfahrung, die ihn sicherlich motiviert, sich zu verbessern.

Es ist nicht nur die körperliche Betätigung, die Allmen anzieht. „Auf dem Motorrad wird mein Kopf frei und ich kann mich mental erholen“, so der 24-Jährige. Der Wechsel vom Schnee zum Asphalt, vom steilen Hang zur steirischen Hölle, ist für ihn eine willkommene Abwechslung und eine Möglichkeit, neue Grenzen auszuloten. Ob er die Herausforderung meistern wird und sich im rauen Gelände beweisen kann? Das Eisenerz wird es zeigen.

Doch Allmen ist mehr als nur ein talentierter Athlet. Er ist ein Athlet, der sich immer wieder neu erfindet und beweist, dass Leistung und Leidenschaft nicht in starren Kategorien existieren müssen. Seine Teilnahme am Erzbergrodeo ist ein Statement: Sport ist Vielfalt, Sport ist Abenteuer, und Franjo von Allmen ist bereit, sich dem zu stellen.