Vlahovic-poker: juventus bangt um rückkehr des stürmers!

Die Gerüchteküche in Turin brodelt: Dusan Vlahovic, dessen Vertrag bei Juventus bereits ausgelaufen ist, könnte tatsächlich noch immer in die alte Dame zurückkehren. Doch der Weg dorthin ist alles andere als einfach und voller unvorhergesehener Wendungen.

Besiktas-angebot nicht ausreichend

Während der serbische Stürmer seinen Urlaub genießt und eng mit seinem Vater Milos in Kontakt bleibt, wartet er auf ein verlockendes Angebot eines europäischen Top-Clubs. Bisher liegt lediglich ein Angebot des türkischen Vereins Besiktas vor, das ihm eine Gehaltszahlung von acht Millionen Euro pro Saison verspricht – zuzüglich möglicher Boni, die die Summe auf fast zehn Millionen Euro steigern könnten. Vlahovic scheint dieses Angebot jedoch nicht ausreichend attraktiv zu finden. Die Zeit in Istanbul lockt ihn offenbar nicht.

Die Situation ist brisant: Besiktas hat keine Frist gesetzt, doch Juventus weiß, dass die Wartezeit nicht ewig dauern kann. Hinter den Kulissen werden bereits mögliche Alternativen geprüft, darunter auch der Name Romelu Lukaku, der aktuell beim SSC Neapel unter Vertrag steht. Ob dieser Transfer realistisch ist, bleibt abzuwarten.

Carnevalis haltung: kein gehalts-explosion

Carnevalis haltung: kein gehalts-explosion

Auch Juventus selbst hat die Karten nicht in der Hand. Der neue Verwaltungsdirektor Giovanni Carnevali hält an der Linie seines Vorgängers Damien Comolli fest: Ein Jahresgehalt von maximal sechs Millionen Euro (plus Boni) sei die Obergrenze. Luciano Spalletti, der neue Trainer, hätte Vlahovic sehr gerne in seinen Reihen gesehen, doch seine Vorstellungen scheinen sich mit den finanziellen Möglichkeiten des Vereins nicht zu decken.

Die Entscheidung liegt letztendlich bei Vlahovic. Wird er seine Gehaltsvorstellungen reduzieren und sich mit sechs Millionen Euro zufrieden geben, um nach Turin zurückzukehren? Oder wird er einen anderen Weg einschlagen und die Chance auf ein höheres Gehalt bei einem anderen Verein ergreifen? Die Frage, die sich jeder Juve-Fan stellt: Kann die emotionale Bindung an den Verein und die Fans die finanziellen Aspekte überwiegen?

Für Vlahovic wird der Anblick des Allianz Stadiums und der Continussa, selbst nur im Vorbeigehen, immer wieder Erinnerungen wecken – sowohl an die Höhen als auch an die Tiefen seiner bisherigen Zeit in Turin. Ob diese Gefühle letztendlich stärker sind als sein Ehrgeiz und sein finanzielles Kalkül, wird die kommende Woche zeigen.

Parallel dazu arbeitet die sportliche Führung des Vereins fieberhaft an der Suche nach einem Nachfolger für Vlahovic, sollte dessen Rückkehr scheitern. Randal Kolo Muani vom Paris Saint-Germain steht dabei hoch im Kurs. Die Verhandlungen sind jedoch kompliziert, da die Franzosen eine hohe Ablösesumme fordern, selbst bei einer Leihe mit anschließender Kaufoption. Auch Alexander Sorloth vom Atlético Madrid ist ein Kandidat, dessen Ablösesumme bei rund 40 Millionen Euro liegen soll. Für die Position des „zweiten Stürmers“ wünscht sich Spalletti eine physisch robustere Option, wie beispielsweise Mateo Pellegrino oder Keinan Davis.

Das Transferfenster ist noch lange nicht geschlossen, und die Lage um Dusan Vlahovic bleibt weiterhin spannend. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Karten noch einmal wenden und der serbische Stürmer doch noch in die Arme der alten Dame zurückkehrt – oder ob Juventus gezwungen ist, sich nach anderen Optionen umzusehen.