Vlahovic-poker: juve-bosse wollen serben halten!
Turin brodelt! Der neue Juve-Boss Giovanni Carnevali hat sich das Ziel gesetzt, Dusan Vlahovic trotz auslaufendem Vertrag doch noch zu halten. Ein Wechsel in die Bianconeri-Vakuum scheint abgewendet, doch die Verhandlungen gestalten sich zäh. Es geht um viel mehr als nur Zahlen – um die Zukunft des Angreifers und die ambitionierten Pläne von Trainer Simone Spalletti.

Spalletti setzt alles auf vlahovic
Der Wunsch von Spalletti, mit dem jungen Stürmer zu arbeiten, ist der entscheidende Faktor. Der Trainer sieht in Vlahovic einen Schlüsselspieler für die Rückkehr an die Spitze und drängt auf eine Einigung. Das Signal an die Vereinsführung ist klar: Ohne Vlahovic wird die Champions League ein schweres Unterfangen.
Die bisherigen Verhandlungen zwischen Vlahovics Berater Milos Vlahovic und dem ehemaligen Juve-Boss Comolli brachen aufgrund zu großer Differenzen im Gehaltsvorstellungen ab. Comolli signalisierte offenbar eine Abneigung gegenüber einer Verlängerung zu den geforderten Konditionen. Carnevali scheint jedoch eine andere Strategie verfolgen zu wollen und setzt auf einen direkten Dialog mit dem Spieler.
Die finanzielle Hürde bleibt allerdings bestehen. Juve kann sich Vlahovics geforderte 16 Millionen Euro brutto pro Saison wohl kaum leisten. Der Verein hält an einem Angebot von maximal 12 Millionen Euro fest, inklusive möglicher Boni, die an die Erreichung individueller und Mannschaftlicher Ziele gekoppelt sind. Eine Rückkehr in die Champions League oder der Gewinn eines Titels könnten Vlahovic zusätzlich zur Kasse bringen.
Vlahovic selbst scheint sich mit Spalletti zu identifizieren und ist sich bewusst, dass er unter dessen Führung sein Potenzial voll ausschöpfen kann. Er fühlt sich in Turin wohl und möchte weiterhin für Juventus Turin spielen – sofern die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen. Die Entscheidung liegt nun bei Carnevali, der versuchen muss, die Interessen aller Parteien in Einklang zu bringen.
Es bleibt ein Drahtseilakt. Die Zeit drängt, denn Vlahovics Vertrag läuft am 30. Juni aus. Entscheidet sich der Verein gegen eine Verlängerung, könnte der Stürmer ablösefrei gehen – ein schwerer Verlust für die Alte Dame. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, ob sich die Zeichen wenden und Vlahovic doch noch in Turin bleibt.
