Visma dominiert: piganzoli sticht hervor – kampf um das weiße trikot!
Die dritte Woche der Rundfahrt ist angebrochen, und die Bedingungen sind alles andere als einfach. Ein Sprung zurück ins Mittelalter, so scheint es, mit Zöllen und unvorhersehbaren Herausforderungen. Doch mitten im Chaos zeigt das Team Visma eindrucksvoll seine Stärke, allen voran Piganzoli, der unaufhörlich attackiert. Der Kampf um das begehrte weiße Trikot des besten Sprinters hat damit eine neue Wendung bekommen.

Ciccone kämpft unermüdlich, doch die konkurrenz ist hart
Ciccone wagte erneut den Ausreißerversuch – ein Charakterzug, der ihn auszeichnet. Er sammelte fleißig Punkte für die Bergwertung, musste sich dann aber wieder der stärkeren Konkurrenz geschlagen geben. Seine Entschlossenheit ist bewundernswert, doch die Aufgabe ist enorm. Die Uae-Mannschaft hielt das Feld konstant unter Druck, während Morgado in einer frühen Ausreißergruppe für Furore sorgte.
Auf den Anstiegen zeigte sich einmal mehr die Dominanz von Vingegaard, der bisher stets die Oberhand behielt. Ein Blick auf die Szenerie offenbart eine skurrile Mischung aus Realität und Fantasie: Plüsch-Kaninchen in Rosa, Eiswürfel am Hals der Fahrer, ein tibetischer Steg und sogar ein Mann im Kuhkostüm. Ein Gorilla in Rosa, Geranien an den Balkonen und echte, schweizerische Kühe komplettieren das bizarre Bild. Auch Nibali war vor Ort, um Vingegaard mit der Kamera festzuhalten.
Ein tragischer Moment für Bora: Giulio löste sich vom Peloton, während das Team alles in seiner Macht Stehende tat, um das Tempo hochzuhalten. Die Zahlen lügen nicht: Visma kontrolliert das Rennen, und Piganzoli ist der Schlüssel zum Erfolg. Alessandra Giardini hat die Ereignisse hautnah mitverfolgt und uns diese einzigartigen Eindrücke vermittelt.
