Visma dominiert: mannschaftszeitfahren geht an die niederländer!
Perreux – Ein Machtdemonstration der Extraklasse! Das Team Visma-Lease a bike hat sich am Dienstag im Mannschaftszeitfahren der dritten Etappe der Tour Auvergne-Rhone-Alpes durchgesetzt und damit ein klares Signal vor dem Beginn der Tour de France gesetzt. Wout van Aert und Co. zeigten eine beeindruckende Geschlossenheit und ließen die Konkurrenz hinter sich.
Knapper vorsprung vor netcompany ineos
Nach 28,4 Kilometern in Perreux lagen die Niederländer nur knapp vor den Briten von Netcompany Ineos, die sich mit Oscar Onley vorne an den Schlüsselpositionen anpeilten. Mit einem Vorsprung von lediglich neun Sekunden bewiesen sie jedoch ihre überlegene Form. Die Zeitnahme demonstrierte eindrucksvoll die Präzision und das taktische Können des Teams um Primoz Roglic.
Alex Baudin, der bereits die Auftaktetappe für sich entscheiden konnte, verteidigte damit seine Führung in der Gesamtwertung erfolgreich. Der Franzose liegt nun zwölf Sekunden vor dem Duo Onley und Kévin Vauquelin. Ein Achtungserfolg für den jungen Fahrer, der sich mit diesem Ergebnis ins Rampenlicht katapultiert.

Enttäuschung für bora-hansgrohe
Für das Team Red Bull-Bora-hansgrohe hingegen gab es am Dienstag nur wenig zu feiern. Mit einem Rückstand von 40 Sekunden auf das führende Team Visma landeten sie nur auf dem fünften Platz. Florian Lipowitz und Co. werden sich für die anstehende Tour de France deutlich verbessern müssen, wenn sie dort eine ernstzunehmende Rolle spielen wollen. Die Erwartungen an den deutschen Rennstall sind hoch, doch am Dienstag blieb die Leistung hinter den Hoffnungen zurück.
Paul Seixas, das französische Talent von Decathlon-CMA CGM, verlor ebenfalls etwas Zeit und belegt nun den zwölften Platz in der Gesamtwertung. Er liegt mit einer Minute Rückstand auf Baudin im Rennen um den Sieg, muss sich aber nun noch einmal deutlich steigern.
Die Tour Auvergne-Rhone-Alpes geht am Mittwoch mit einer hügeligen vierten Etappe weiter. Sechs Bergwertungen versprechen einen spannenden Verlauf, bevor am Sonntag das Rennen zu Ende geht. Ob Visma seine Dominanz auch hier fortsetzen kann, bleibt abzuwarten. Für die Konkurrenz gilt es, sich neu zu formieren und die Niederlage gegen das Team aus den Niederlanden zu verkraften.
