Vini jr. im kreuzfeuer: fehlentscheidung und heftige kritik!
Madrid bebte nach der Champions-League-Pleite gegen Bayern München nicht nur vor Enttäuschung, sondern auch vor der erneuten Kontroverse um Vinícius Júnior. Der brasilianische Angreifer versemmelte eine glänzende Chance zum 2:2 und löste damit einen Sturm der Kritik aus – sowohl im Bernabéu als auch darüber hinaus.

Ein vergebener pfiff, eine verlorene chance
In der 66. Minute, als das Ergebnis noch 0:2 lautete und die Hoffnung auf eine Wende noch keimte, hatte Vinícius die Möglichkeit, den Rückstand zu verkürzen. Sein direkter Abschluss gegen Manuel Neuer scheiterte jedoch. Während die Fans im Stadion ihn pfiffen, entlud sich die Kritik in den sozialen Medien und darüber hinaus in einem Ausmaß, das die Situation zusätzlich anheizte.
Doch die Kritik kam nicht nur aus den Reihen der eigenen Anhänger. Aus den Niederlanden meldete sich der ehemalige Real-Madrid-Star Rafael van der Vaart zu Wort und ließ es mit dem brasilianischen Offensivspieler ordentlich krachen. „Vinícius ist schrecklich. Er stört mich bis ins Mark, wenn ich ihn sehe. Ich finde es einfach traurig, denn er ist ein fantastischer Spieler“, äußerte sich van der Vaart im niederländischen TV-Sender Ziggo. Seine Worte trafen den Nerv der Zeit und unterstrichen die anhaltende Debatte um das Verhalten des brasilianischen Nationalspielers.
Van der Vaarts Hauptanwurf: Vinícius' Angewohnheit, bei jedem leichten Kontakt theatralisch zu fallen und auf einen Elfmeter zu hoffen. „Er lässt sich bei jedem kleinen Stoß fallen, in der Erwartung, einen Elfmeter zu bekommen, und steht dann sofort wieder auf, als wäre nichts gewesen. Gerade dieser Aspekt ist so bedauerlich“, so der ehemalige Profi.
Die Situation spitzt sich zu. Ob Vinícius die heftigen Angriffe aus den Niederlanden und die Pfiffe im eigenen Stadion überwinden kann, bleibt abzuwarten. Fest steht: Sein Verhalten wird in Zukunft noch genauer unter die Lupe genommen werden. Die Frage ist, ob er sich ändern kann, um den unbedingten Fokus von der eigenen Spielweise auf die Schiedsrichterentscheidungen zu verlagern.
