Vincic's var-albtraum: camavingas rote karte folgt auf ähnlichen fehlentscheid!

Slavko Vincic, der slowenische Schiedsrichter, hat erneut für Kontroversen gesorgt. Die Rote Karte für Eduardo Camavinga im Viertelfinal-Rückspiel zwischen Bayern München und Real Madrid erinnert unheimlich an eine frühere Fehlentscheidung, die viele Fans und Experten gleichermaßen verblüfft hat. Ein Déjà-vu, der die Frage aufwirft: Ist Vincic der Richtige für so hochkarätige Spiele?

Die geschichte wiederholt sich: zeitverschwendung als kriterium

Es ist kein Einzelfall. Bereits vor fünf Jahren, am 9. Oktober 2021, pfiff Vincic ein WM-Qualifikationsspiel zwischen der Schweiz und Nordirland. Auch damals sah ein Spieler, Jamal Lewis von Nordirland, nach einer gelb-roten Karte aufgrund von Zeitspiel vom Platz. Lewis wurde zunächst für eine Foulspielaktion verwarnt, und in der 37. Minute sah er erneut Gelb, nachdem er beim Einwurf unnötig lange gezögert hatte. Die Situation ähnelte erschreckend der von Camavinga: Vincic schien den Zeitpunkt der vorherigen Verwarnung vergessen zu haben.

Die Spieler erinnerten den Schiedsrichter: Tatsächlich mussten mehrere Schweizer Spieler Vincic auf die zweite Verwarnung hinweisen, bevor er die rote Karte zückte. Die Szene wirft kein gutes Licht auf die Konzentration des Schiedsrichters. Die gemessene Zeitverzögerung in beiden Fällen betrug jeweils etwa acht Sekunden – eine kurze Zeit, die aber offenbar ausreicht, um in Vincics Augen ein unsportliches Verhalten darzustellen.

Die folgen des fehlers: ein verpasstes wm-ticket

Die folgen des fehlers: ein verpasstes wm-ticket

Die Entscheidung hatte damals direkte Konsequenzen für Nordirland. Das Team verlor das Spiel gegen die Schweiz mit 2:0, obwohl es bis zur roten Karte von Lewis noch 0:0 stand. Diese bittere Niederlage kostete Nordirland letztendlich den direkten Einzug zur Weltmeisterschaft in Katar 2022. Stattdessen landeten sie mit neun Punkten auf dem dritten Platz in ihrer Gruppe, hinter Italien (16 Punkte, Playoff) und der Schweiz (18 Punkte).

Die Parallelen zu Camavingas Platzverweis sind frappierend. Auch hier veränderte die rote Karte den Spielverlauf und könnte sich auf den Ausgang der Champions League auswirken. Vincics Leistung wird nun sicherlich genau unter die Lupe genommen werden. Die Frage ist, ob er aus seinen Fehlern lernt oder ob wir in Zukunft erneut Zeugen solcher fragwürdigen Entscheidungen werden.

Die UEFA muss sich nun fragen, ob ein Schiedsrichter, der solche Konzentrationsprobleme zeigt, für Spiele dieser Bedeutung geeignet ist. Denn eins ist klar: Sportliche Fairness und höchste Professionalität sollten bei Schiedsrichtern oberste Priorität haben.