Villarreal vor vallecas: kampf um die champions-league-plätze!
Ein brisantes Duell steht an: Villarreal reist am kommenden Wochenende zum Spiel gegen Rayo Vallecano, bei dem es um die Qualifikation für die Champions League gehen könnte. Doch der Blick richtet sich auch auf die Bank, denn dort wird der neue Trainer des Gelben Untersees seinen ersten Auftritt haben. Marcelino äußerte sich bereits zu der Situation und betonte, dass er sich auf das Wesentliche konzentriere: den Kampf auf dem Platz.
Rotation als schlüssel zum erfolg?
Trainer Marcelino plant bereits mit personellen Veränderungen. Angesichts der anstrengenden Phase mit drei Spielen innerhalb einer Woche und dem bereits erreichten Saisonziel, die Europa League zu erreichen, wird er auf Rotation setzen. „Wir setzen diese Idee fort. Bei der aktuellen Wettkampfhöhe und dem fast geschafften Ziel ist es logisch, dass es Veränderungen geben wird“, so der Coach.
Das Unentschieden gegen Sevilla nagt noch an den Nerven. Villarreal geriet früh in Rückstand, konnte zwar ausgleichen, fand aber nicht mehr zurück ins Spiel. „Wir hatten nicht den Rhythmus, den der Gegner forderte. Sevilla war verzweifelt und hat das Spiel bestimmt. Es schien, als würde das 2:0 zu einem anderen Ergebnis führen, aber im Fußball muss man konstant auf höchstem Niveau agieren“, analysierte Marcelino die Partie.

Rayo vallecano: ein zäher gegner im eigenen stadion
Obwohl Rayo Vallecano bereits gerettet scheint, warnt Marcelino vor einem leichten Gegner. „Ich glaube, dass sie mit dem Ergebnis gegen Girona gerettet sind. Es gibt eine Menge Mannschaften, die gegen den Abstieg kämpfen, was in den letzten Jahren so nicht zu sehen war. Es ist eine stressige Situation für alle.“ Besonders gefährlich ist Rayo in heimischer Umgebung, wo sie nur zwei Spiele verloren haben. „Das ist ein sehr schwieriges Auswärtsspiel, auf dem man viel investieren muss, um zu gewinnen. Es ist das Team, das zu Hause am wenigsten Gegentore kassiert.“
Die dritte liga-plätze: ein ziel, das man sich selbst in die hand nehmen kann
Die Ambition, die Champions League zu erreichen, ist weiterhin groß. „Es ist eine Illusion, und wir sind noch im Rennen. Auch wenn wir das Ziel bereits mehrere Spieltage vorher erreicht haben, wollen wir unseren eigenen Ansprüchen gerecht werden. Ich habe keinerlei Beanstandungen an der Einstellung der Mannschaft gegen Sevilla. Mit dieser Einstellung werden wir nach Vallecano fahren.“
Die gute Nachricht für Villarreal: Sie sind selbst in der Hand. „Ich sehe die Möglichkeit, dass wir selbst entscheiden können. Wenn ein Team selbst entscheiden kann, ist es in einer besseren Position. Wir können nach dieser Spielrunde bereits die dritte Position definieren. Wenn nicht, dann in der letzten Woche.“
Das Spiel gegen Rayo Vallecano verspricht ein offener Schlagabtausch zu werden. „Dort gibt es ein schnelles Auf und Ab. In 20 Spielen passiert vielleicht nichts, und in fünf Minuten gibt es viele Chancen. Sie sind seit Januar zu Hause ungeschlagen, ein sehr stabiles Team. Ihre Spielweise führt dazu, dass Spieler aus der Balance geraten. Alles geht schneller, und die Entscheidungen müssen schneller getroffen werden.“
Die Spannung steigt, und der Kampf um die Champions League ist eröffnet. Villarreal muss liefern, um seine Chance zu nutzen.
