Vfb stuttgart landet 1,93-meter-knipser – 17-tore-juwel van der leij kommt

Der VfB hat zugeschlagen. Kurz vor dem offiziellen Trainingsauftakt hat Christian Gentner den dritten Neuzugang perfekt gemacht: Tim van der Leij, 20-jähriger Torjäger aus Waalwijk, unterschreibt bis 2030. Die Botschaft ist klar – Stuttgart baut nicht nur für die Champions-League-Saison, sondern für die Zukunft.

Ein himmelstürmer für die neue ära

1,93 Meter, 17 Tore in 38 Pflichtspielen, Zweitliga-Topscorer. Die Zahlen klingen wie aus einem Scout-Bericht, aber sie stehen in seinem echten Lebenslauf. Van der Leij kommt nicht als Notnagel, sondern als geplanter Baustein. „Wir wollten einen Strafraum-Goliath mit Beweglichkeit und Kaltblütigkeit vor dem Tor. Tim hat beides“, sagt Gentner und klingt sichtlich zufrieden.

Die Schwaben verlegen den Niederländer zunächst zur U21. Keine Strafe, sondern bewusste Härte. Er soll dort die körperliche Reifephase absolvieren, die Sprünge in der Zweiten Bundesliga verinnerlichen und erst dann in die Profi-Gruppe stoßen. „Schrittweise auf das nächsthöhere Level“ – so lautet die offizielle Vokabel. Intern heißt es: Wenn er im Winter schon mit den Großen mithalten kann, warum dann warten?

Pokal-feeling als antrieb

Pokal-feeling als antrieb

Van der Leij war selbst überrascht vom Tempo: „Vor vier Monaten habe ich im niederländischen Fernsehen gesehen, wie der VfB Berlin im Finale demoliert. Jetzt rufe ich Stuttgart mein Zuhause.“ Die Ironie: Der Pokal-Sieg gegen den 1. FC Union war für ihn mehr als nur Show – er war die Visitenkarte, mit der Stuttgart vor seiner Haustür landete.

Mit Prömel und Funk sind bereits zwei Schlüsselfiguren verpflichtet. Van der Leij ist der dritte Puzzleteil. Gemeinsam kostet das Trio keine Mondpreise, bringt aber maximalen Wiederverkaufswert. Die Strategie passt zum neuen Finanzmodell: hoch gewinnen, günstig einkaufen.

Während andere Klubs Millionen-Bomber jagen, zieht Stuttgart seine eigene Linie. Keine Showtänzer, sondern Profis mit Schubkraft. Der 1,93-Meter-Hüne aus Waalwijk wird zeigen, ob diese Rechnung aufgeht. Die erste Trainingseinheit beginnt morgen – und die Tore sind schon montiert.