Vfb oldenburg: pokalträume am leben – meisterschaft noch im blick!

Oldenburg bangt um den Aufstieg, doch der Traum vom DFB-Pokal ist noch lange nicht geplatzt. Mit einem Sieg im Landespokal-Halbfinale gegen Drochtersen/Assel will der VfB 1897 nicht nur den Pokal holen, sondern auch die Hoffnung auf eine Rückkehr in die zweite Liga am Leben erhalten. Ein straffes Programm und zwei Duelle innerhalb kürzester Zeit werden die Oldenburger vor eine Zerreißprobe stellen.

Harte kost gegen drochtersen – kampf auf allen ebenen

Die Aufgabe am Samstag im Marschwegstadion ist alles andere als einfach. SV Drochtersen/Assel steht für „harten Männerfußball“, wie VfB-Kapitän Leon Deichmann vor dem Spiel betont. Hohe Bälle, ein aggressiver Zweikampfverhalten und der starke Stürmer Hyseni, der jeden Ball festmachen kann, erwarten die Oldenburger. „Wir wissen, was uns erwartet, aber wir wollen das Ding unbedingt ziehen und ins Finale“, so Deichmann entschlossen.

Der 3:1-Sieg gegen Phönix Lübeck gab dem Team ein willkommenes Selbstvertrauen zurück. Zuvor waren zwei Rückschläge in der Liga zu verkennen gewesen: ein 1:1 gegen BW Lohne und eine 2:3-Niederlage gegen Hannover 96 II. Nun soll gegen Drochtersen ein klares Zeichen gesetzt werden. Sportlicher Leiter Sebastian Schachten unterstreicht, dass es sich um ein Spiel auf Augenhöhe handeln wird. „Drochtersen ist eine eingespielte und sehr unangenehm zu bespielende Mannschaft.“

Nach 15 jahren: wieder in der pokalrunde?

Nach 15 jahren: wieder in der pokalrunde?

Der VfB 1897 träumt von der Rückkehr in den DFB-Pokal. Seit 2011, als man im Marschwegstadion dem Hamburger SV knapp unterlag, war der Verein nicht mehr vertreten. Das wäre für den Verein eine große Bühne und eine willkommene Einnahmequelle. Die Chance dazu ist am Samstag gegeben.

Aufstiegskampf: hoffnungsschimmer in drochtersen

Aufstiegskampf: hoffnungsschimmer in drochtersen

Im Ligaalltag gilt es, die Hoffnung auf den Aufstieg nicht aufzugeben. Ein Sieg in Drochtersen ist dabei Pflicht, verbunden mit einem Patzer von Meppen. Stürmer Mats Facklam, der gegen Lübeck doppelt traf, gibt sich kämpferisch: „Ich hake das auf jeden Fall nicht ab. Für uns ist es wichtig, dass wir jetzt alle Spiele gewinnen.“

Die Situation ist klar: Der Druck liegt bei Meppen, während der VfB in einer komfortablen Position agieren kann. „Wir sind jetzt in einer Position, in der wir gar keinen Druck haben, sondern befreit aufspielen können“, erklärt Deichmann. Die Oldenburger wollen die Chance nutzen und den Rückstand auf Meppen verkleinern.

Hinter den Kulissen arbeitet Schachten bereits an der Zukunftsplanung. Die Suche nach einem Kaderplaner wird intensiviert, wobei Matthias Rahn, aktuell noch im Nachwuchsleistungszentrum von Energie Cottbus tätig, ein Kandidat sein soll. Parallel dazu laufen die Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung mit Trainer Dario Fossi, die dem Vernehmen nach kurz vor dem Abschluss stehen. Die Zukunft des VfB Oldenburg scheint somit rosig.