Veszprém unter druck: martinovic relativiert bartha's drohungen
Veszprém steht vor einem entscheidenden Duell in der EHF Champions League gegen die Füchse Berlin – und der Druck ist spürbar. Während der Veszprém-Trainer Csaba Bartha kürzlich mit drastischen Worten für Aufsehen sorgte, relativiert nun Rückraum-Rechts Ivan Martinovic die Äußerungen in einem aktuellen Podcast-Interview.

Die erwartungen liegen hoch: martinovic schildert die situation
Die Ausgangslage vor dem Viertelfinal-Hinspiel ist klar: Veszprém gilt als Favorit, doch die jüngsten Ergebnisse haben die Erwartungen gedämpft. Martinovic beschreibt in einem Gespräch mit „FOMtastisch – Daily Handball Podcast“ die Atmosphäre im Verein: „Es ist hier ganz normal, dass der Druck ganz hoch ist. Die Erwartungen sind auf dem höchsten Level, das habe ich früh gemerkt.“ Die Pleiten in der Champions League haben die Situation zusätzlich verschärft, eine Erfahrung, die viele Spieler des aktuellen Kaders noch nicht erlebt haben. Auch in der Geschäftsstelle hat sich die Stimmung verändert, so Martinovic.
Die Aussagen von Bartha, die in der Handball-Welt für Diskussionen sorgten, sieht Martinovic nüchtern: „Ich glaube, im Endeffekt waren es eher nur Worte.“ Die Mannschaft hatte zuvor zwei Champions-League-Partien verloren, was die Situation zusätzlich belastete. Die Reaktion folgte jedoch prompt: Nach Bartha's drastischer Ansprache zeigte Veszprém Mitte März eine deutliche Leistungssteigerung und sicherte sich sowohl den Sieg in der Liga gegen Pick Szeged als auch den Pokal – eine Reaktion, die auf dem Platz deutlich wurde.
Sollte Veszprém gegen die Füchse Berlin scheitern und damit das Königsklassen-Final4 verpassen, drohen am Balaton neue Unruhen. Die Berliner sind bekannt für ihre taktische Disziplin und ihre Fähigkeit, auch unter Druck konstant zu performen – eine Herausforderung für die Ungarn, die nun ihre Nerven bewahren und das Momentum nutzen müssen. Der Ausgang des Duells ist offen, und der Druck auf Veszprém ist immens.
