Verstappen-papa feuert schumacher ab: "ralf redet viel scheiße!"

Die Formel 1 brodelt! Nach dem holprigen Saisonstart für Max Verstappen und Red Bull eskaliert der interne Konflikt: Jos Verstappen, der Vater des niederländischen Weltmeisters, hat sich in aller Deutlichkeit gegen Formel-1-Experte Ralf Schumacher geäußert. Die Äußerungen des ehemaligen Rennfahrers im Sky-Podcast „Backstage Boxengasse“ über das vermeintliche Red-Bull-Aus von Motorsport-Ikone Helmut Marko sorgten für heftige Gegenreaktionen.

Schumachers analyse: "da brennt der baum"

Schumachers analyse: "da brennt der baum"

Schumacher hatte im Podcast eine düstere Prognose für Red Bull abgegeben und die Lücke, die Marko hinterlassen haben soll, als Hauptursache für die Probleme ausgemacht. „Im Team geht es ein bisschen drunter und drüber, es gibt keine ordentliche Kommunikation nach außen“, so Schumacher. Der Wechsel von Verstappens langjährigem Renningenieur Gianpiero Lambiase zu McLaren und die Gerüchte um eine mögliche Verlockung von Ferrari für Red Bulls Chef-Strategin Hannah Schmitz verstärkten diesen Eindruck zusätzlich. Der ehemalige Rennfahrer mutmaßte zudem, dass der Red-Bull-Bolide schwer zu fahren sei und Racing Bulls eine bessere Arbeit geleistet habe.

Doch Jos Verstappens Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Unter einem Post auf der Plattform „X“ prangert er die Aussagen Schumachers mit den Worten: „Ralf redet viel Scheiße.“ – eine unmissverständliche Ansage an den Sky-Experten. Die Schlagfertigkeit des Vaters zeigt, wie ernst die Lage bei Red Bull zu sein scheint und wie sehr Verstappen die Stabilität seines Teams schätzt.

Die ersten Rennen der Saison waren für Verstappen alles andere als ideal. Mit einem neunten Platz liegt er deutlich hinter der Weltspitze zurück, und auch Red Bull als Team hinkt mit dem sechsten Platz in der Konstrukteurswertung hinterher. Die anhaltende Unsicherheit und die internen Querelen könnten Verstappen daran hindern, seine Dominanz aus den vergangenen Jahren wiederherzustellen. Die Frage ist, ob Red Bull die Probleme in den Griff bekommt, bevor sie die Weltmeisterschaft entscheidend beeinflussen.