Verona-genoa: derby della scala wird zur falle für die gialloblù

Der FC Hellas Verona zittert vor dem eigenen Publikum. Am Sonntag (12.30 Uhr) empfangen die Gialloblù den Genoa CFC zum 29. Spieltag der Serie A – und die Bilanz des Klubs gegen die Rossoblù ist ein einziger Albtraum.

Colombo jagt seinen lieblingsgegner

Der Angreifer Lorenzo Colombo traf in vier Erstligaspielen gegen Verona – öfter als gegen jedes andere Team. Die Buchmacher zahlen auf ein Tor des 23-Jährigen 3,50 (Netwin, AdmiralBet), bei Marathonbet sogar 3,65. Für Verona ist das mehr als ein statistisches Ärgernis: Der Klub kassierte 49 Gegentore, mehr als jede andere Serie-A-Mannschaft. Torhüther Montipò musste im Schnitt über zwei Treffer pro Partie hinnehmen.

Die Formkurve spricht gegen die Hausherren. Der 2:1-Erfolg in Bologna war zwar der erste Sieg 2026, doch zuvor warteten die Gialloblù seit dem 14. Dezember auf drei Punkte. Mit nur 18 Zählern stehen sie auf dem vorletzten Rang. Genoa hingen entwickelte sich unter Daniele De Rossi zum Befreiungsschlag: Seit seiner Amtsübernahme am 6. November holten die Ligurier 24 Punkte aus 18 Spielen – Tendenz, die sie im Saisonverlauf auf Platz zehf plazierte, nachdem sie zuvor auf dem Relegationsplatz rangierten.

Die quote verrät den favoriten

Die quote verrät den favoriten

Wettanbieter sehen die Gastgeber klar im Nachteil. Ein Heimsieg bringt 3,30 (BetFlag, Planetwin), während ein Genoa-Dreier 2,40 (Goldbet) bis 2,45 (Netwin, Betsson) einbringt. Das Unentschieden zahlt 3,10 (Netwin). Wer darauf tippt, dass die Rossoblüh zuerst treffen, erhält 1,90 – ein Wert, der Veronas anfällige Defensive widerspiegelt.

Die Head-to-Head-Statistik ist brutaler Indikator: In 14 der letzten 17 Serie-A-Duelle blieb Genoa ungeschlagen (acht Siege, sechs Remis). Kombiniert man „Genoa führt zur Pause und gewinnt“, steigt die Quote auf 4,05 (Netwin). Für mutige Wetter ein Kurs mit Geschichte im Rücken.

Verona-Trainer Paolo Sammarco muss seine Abwehr neu justieren, sonst droht im eigenen Stadion die nächste Demontage. Genoa reist mit Selbstvertrauen – und mit Colombo, der schon wieder den ersten Schritt Richtung Torlinie macht.