Valverde verabschiedet sich vom metropolitano – fehlstart kostet athletic sieg
Ein bitterer Abschied für Valverde im Estadio Metropolitano. Der Coach des Athletic Bilbao verabschiedet sich ohne Sieg von der Liga-Bühne, nachdem seine Mannschaft gegen Atlético Madrid einen Punkt verschenkt hat. Ein verpatztes Rückrundenbild und die Effizienz der Rojiblancos bestimmten den Abend.
Die analyse des fehlers im zweiten durchgang
Valverde selbst räumte ein, dass der Athletic im zweiten Durchgang nicht optimal agierte. "Unsere Ausführung nach dem Wiederanpfiff war alles andere als gut. Sie haben aus ihrer ersten Chance direkt getroffen. Wir hatten betont, wie wichtig es ist, mit Druck zu spielen, ohne uns in unsere eigene Hälfte zurückzuziehen. Das zweite Tor war ein Konter nach Ballverlust. Wir hätten durchaus die Möglichkeit gehabt, auszugleichen, doch Sorloth bestrafte uns eiskalt." Ein Blick, der schmerzt, besonders nach einer Partie, in der man sich so gut geschlagen hatte.
Der Athletic-Trainer war dennoch nicht völlig enttäuscht: "Ich glaube, wir haben kein Spiel verdient, das wir verlieren. Atlético ist eben clever und nutzt seine Chancen. Sie sind in der Lage, mit wenigen Kontern gefährlich zu werden. In dieser Hinsicht waren sie heute einfach überlegen und zielstrebiger – das ist es, worauf es ankommt." Die Effizienz der Madrilenen war der entscheidende Faktor.

Die ziele vor augen: sieg gegen alavés
Trotz der Enttäuschung richtet Valverde den Blick nach vorne: "Unser unmittelbares Ziel ist der Sieg am nächsten Wochenende. Ein Sieg ist immer Balsam für die Seele und gibt uns neuen Auftrieb für alles andere." Der Fokus liegt klar auf dem kommenden Duell gegen Alavés.
Die Angst vor Fehlern? „Es ist möglich, dass Atlético einfach sehr gut ist. Es ist auch möglich, dass es individuelle Fehler in unserer Abwehr gab. Fehler passieren in jedem Team. Vielleicht machen wir sogar mehr Fehler als andere, aber die Spieler, denen wir gegenüberstehen, haben Weltklasse-Niveau und sind auf dem Weg zur Champions-League-Halbfinale. Wir sind nicht zufrieden mit dem Spiel und dem Punktverlust. Das setzt uns unter noch mehr Druck für das nächste Spiel.“
Auch die Entwicklung von Nico wird beobachtet: „Er hat eine schwierige Saison hinter sich und versucht, sein Bestes zu geben. Nach so langer Ausfallzeit ist es natürlich komplizierter, wieder auf das frühere Niveau zu kommen. Aber wir alle arbeiten daran, uns im Laufe der Saison zu verbessern.“
Die Wechsel machten einen Unterschied? „Ich versuche immer, etwas zu ändern und neue Impulse zu setzen. Yuri hatte leichte Beschwerden und einige Spieler waren von den letzten Spielen noch etwas erschöpft. Wir hofften, dass die Einwechselspieler frischen Wind in das Spiel bringen würden.“
Die Frustration ist spürbar, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. „Wir haben ein Spiel gemacht, aus dem wir etwas Positives mitnehmen hätten können. Doch wie es der Stand der Dinge ist und was noch vor uns liegt, zählt letztlich nur das Ergebnis. Eine Niederlage frustriert, das ist klar. Wir können zwar positive Aspekte hervorheben, aber am Ende hat es nicht gereicht.“

Der blick nach alavés: kampf bis zum schluss
„Die Saison ist noch nicht vorbei. Wir dürfen jetzt nicht aufgeben. Es gibt Teams, die uns unter Druck setzen, und wir müssen so schnell wie möglich gewinnen. Denn nur ein Sieg gibt uns die Möglichkeit, uns auf andere Dinge zu konzentrieren. Wir wollten an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen, weil wir uns um alles kämpfen.“ Die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Die Tabelle lügt nicht: Athletic muss punkten, um seine Ziele zu erreichen.
