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US Open: Geruch von Marihuana beeinträchtigt Spieler und Besucher

New York – Der US Open, das zweite Hartplatz-Major nach den Australian Open im Januar, steht unter einem ungewöhnlichen Einfluss: dem Geruch von Marihuana. Während die besten Spieler der Welt auf die ikonischen blauen Hartplätze zurückkehren, ist der Duft von Gras in Flushing besonders präsent – und nicht nur der von Tennisplätzen.

Marihuana-Geruch zieht sich durch das Gelände

Der Geruch, der in den letzten Jahren scheinbar auch in Richtung des US Open geweht hat, ist ein fester Bestandteil von New York City. Ob man in der Wall Street arbeitet, sich durch den Times Square kämpft oder durch den Central Park schlendert, der Geruch von Marihuana ist allgegenwärtig. Die USTA hat wiederholt klargestellt, dass Rauchen auf dem Gelände des Billie Jean King National Tennis Centers strengstens verboten ist.

Allerdings können Vorschriften wenig dagegen ausrichten, dass Rauchen in den umliegenden Gebieten, bis kurz vor das Gelände selbst, stattfindet. Die Stadien Arthur Ashe, Louis Armstrong und The Grandstand sowie die restlichen Plätze liegen inmitten des Corona Parks, einem beliebten Treffpunkt für Raucher. Auch auf der Rampe vom nahegelegenen Bahnhof Mets-Willets Point ist der Geruch deutlich wahrnehmbar.

Court 17 als Hotspot

Court 17 als Hotspot

Ein Mitarbeiter berichtete, dass der Geruch im Laufe des Tages wechselt, ihn aber nicht als „problematisch“ einschätze. Besonders Court 17 ist bekannt für den starken Marihuana-Geruch. Bereits 2023 verglich Alexander Zverev den Geruch auf dem Platz mit „Snoop Doggs Wohnzimmer“. Bei einem Besuch war lediglich ein leichter Hauch von Marihuana in der Luft wahrnehmbar, vermischt mit Sonnenschutz und Schweiß.