Urbig kehrt zurück: bayern kann wieder auf seinen jungen keeper bauen

Die Gehirnerschütterung ist vergessen, die Zweifel ausgeräumt: Jonas Urbig steht im Tor von Bayern München, wenn es am Mittwoch gegen Atalanta Bergamo umden Einzug ins Viertelfinale der Champions League geht. Der 21-Jährige erhielt am Mittwochmorgen die medizinische Freigabe – und damit grünes Licht für den Einsatz im Rückspiel.

Von neuer zu urbig – und zurück

Von neuer zu urbig – und zurück

Es ist eine Geschichte voller Wechsel, Verletzungen und kurzen Nummern. Als Manuel Neuer ausfiel, rückte Urbig in den Fokus. Er spielte das Hinspiel, das 6:1-Spektakel, doch das Erfolgserlebnis wurde getrübt: eine Gehirnerschütterung. Sven Ulreich übernahm, musste aber auch passen – Adduktorenrisse. Nun ist Urbig wieder da. Und er ist bereit.

„Die Entscheidung wird eine rein medizinische sein“, hatte Vincent Kompany noch am Dienstag gesagt. Die Antwort kam schneller als erwartet. Die Ärzte gaben grünes Licht. Die Nummer zwei wird zur Nummer eins – zumindest für 90 Minuten, die über alles entscheiden können.

Im Hintergrund lauert Leonard Prescott. Der 16-Jährige, noch in der Jugend, wäre im Notfall bereit gewesen. Ein Szenario, das Kompany nicht ausschloss. „Ja“, sagte er knapp, als man ihn fragte. Ein Wort, das alles sagt: Bayern ist auf alle Fälle vorbereitet.

Urbigs Rückkehr ist mehr als eine personelle Lösung. Sie ist ein Signal. Für die Jugend. Für den Mut. Für den Glauben, dass auch in der Königsdisziplin des Klubfußballs ein 21-Jähriger die Linie halten kann – wenn er gesund ist. Und heute ist er es.