Ulmer sieg gegen weißenfels: 104 punkte, 5 minuten pure dominanz
104:81 – ein Ergebnis, das im Donaustadion wie ein Donnerschlag klingt. Die Ulmer haben Weißenfels nicht einfach geschlagen, sie haben sie in einem 13:1-Lauf zerlegt, das zweite Viertel geklaut und damit die Playoff-Tür weit aufgestoßen.
Trainer Ty Harrelson hatte vorher gewarnt: „Nur auftauchen reicht nicht.“ Seine Spieler hörten. Nach dem 19:25 im ersten Viertel drehten sie den Schalter. Christopher Ledlum spielte Collin Welp mit einem Body-Fake aus, Nelson Weidemann traf aus der Dreierlinie wie am Fließband – 19 Punkte, 6/6 Feld, 3/3 Dreier, keine Sekunde Fehlwurf.
Mbc läuft der energie weg
Die Gäste aus Sachsen-Anhalt begannen stark, Spencer Reaves traf zehn Punkte im ersten Viertel. Doch nach der Pause war ihr Tank leer. Die Ulmer schraubten die Intensität hoch, Osborne und Isaiah Smith warfen Dreier im Takt, Joel Soriano verwandelte 8/8 Freiwürfe. Mit 79:61 ging’s ins Schlussviertel – die Partie war gelaufen.
Die 5.200 Zuschauer im ratiopharm-Kessel feierten jeden weiteren Dreier wie ein Finale. Tobias Jensen setzte zwei weitere Dreier zum Schlusspfiff, die Anzeigetafel blieb bei 104 stehen – die höchste Ulmer Punkteausbeute seit Wochen.

Nächste falle wartet in braunschweig
Für Ulm geht’s am Samstag nach Niedersachsen, zum Tabellenletzten. Eine Falle, die Harrelson kennt: „Wir haben Heidelberg gesehen, wir haben Weißenfels gesehen – jetzt wollen wir Konstanz.“ Für Weißenfels wird’s am gleichen Tag gegen BayernMünchen, den Spitzenreiter. Die Rechnung ist simpel: Ulm kann planen, Weißenfels muss zittern.
