Ufc casa blanca: stürmisches wetter droht dem mega-event!
Washington D.C. hält den Atem an. Nicht nur die Fans der Mixed Martial Arts weltweit, sondern auch Dana White, der Mann selbst, blickt angespannt in den Himmel. Das größte Kampf-Event aller Zeiten, UFC Casa Blanca, steht kurz bevor, doch die Wettervorhersage wirft einen dunklen Schatten auf das Spektakel.
Unwettergefahr und flexible startzeiten
Die Ankündigung von Dana White war eindeutig: Das Wetter wird die UFC Casa Blanca nicht aufhalten. Doch die Realität sieht anders aus. Ein gewaltiges Unwetter mit heftigen Regenfällen, Gewittern, Blitzen und Donner zieht auf Washington zu. Schon gestern Abend musste die Pressekonferenz um eine Stunde verschoben werden, als der Himmel sich öffnete. Und die Prognosen für Sonntag sind noch schlimmer.
Der Nationale Wetterdienst der USA warnt eindrücklich: „Vor 16 Uhr wahrscheinlich Schauer und Gewitter, dann zwischen 16 und 17 Uhr wahrscheinlich Schauer und möglicherweise Gewitter, und danach wahrscheinlich wieder Schauer und Gewitter.“ Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 60 Prozent, und es könnten zwischen einer Zehntel und einem Viertel Zoll Regen fallen – oder noch mehr, wenn es zu heftigen Gewittern kommt.
Ein Blick auf die Zeit: Das bedeutet, dass der Kampfplan flexibel angepasst werden muss. Wie bereits angedeutet, könnte der Start des Events um zwei Stunden vorgezogen oder verschoben werden. Für spanische Fans wäre ein Start um Mitternacht ideal, aber die Natur lässt sich nicht zwingen.

Das us-protokoll und die gefahr von blitzeinschlägen
Ein weiteres Problem ist das US-amerikanische Protokoll bei Gewittern. Bei jedem Blitz oder Donner in einem Umkreis von fast 13 Kilometern muss das Publikum evakuiert und das Event um 30 Minuten verschoben werden. So erging es bereits dem Klub-Weltmeisterschaftsturnier, und nun droht das gleiche Schicksal der UFC Casa Blanca.

Kontingenzpläne und donald trumps geburtstagspresage
Dana White steht bekanntermaßen nicht auf Open-Air-Events. „Arenen, ich will Arenen!“, betonte er immer wieder. Doch seinem Freund und ehemaligen Präsidenten Donald Trump konnte er diesen besonderen „Geburtstagsgeschenk“ nicht verwehren. Die 30 Meter hohe Planenhülle, die über dem South Lawn des Weißen Hauses errichtet wurde, könnte zumindest das Innere vor leichtem Nieselregen schützen. Aber in Washington D.C. kann es schnell heftig werden, und der Wind treibt das Wasser in jede Ecke.
Sollte es wie in der vergangenen Woche regnen, wird selbst die Planenhülle nicht vor der Arena schützen. Daher sind Kontingenzpläne unerlässlich, denn ein Event dieser Größenordnung – mit einem Investitionsvolumen von über 60 Millionen Dollar – erfordert eben solche Vorkehrungen. Die Optionen reichen vom Verlegen des Events auf den folgenden Tag bis hin zur Nutzung der Washington Wizards Halle. Szenarien, die weder Dana White noch Donald Trump sich wünschen.
