Tv homburg versinkt im bergischen: 29:36-klatsche fixiert tabellenende

Die Bergischen Panther haben den TV Homburg am Sonntag in Burscheid regelrecht verschlungen. 29:36 lautet die ernüchternde Bilanz für das Saar-Team, das nach dem Sechs-Tore-Rückstand zur Pause kaum noch Zähne zeigte und nun mit leeren Händen auf dem letzten Platz sitzt.

Ein rückstand, der schon in der kabine schmerzte

12:18 stand es nach 30 Minuten – keine katastrophale Lücke, aber auch keine, die man gegen eine Aufsteigermannschaft wie die Panther einfach so zuklatscht. Die Homburger kamen zwar auf 20:24 heran, doch dann zogen die Hausherren die Handbremse an und schraubten das Tempo in die Höhe. Wer die letzten zwanzig Minuten sah, merkte: Das Spiel war längst entschieden, nur die Heimmannschaft wollte es noch offiziell machen.

Trainer Sascha Bönisch schüttelte nach Abpfiff nur den Kopf. „Wir haben unsere Chancen bekommen, aber wer sie nicht nutzt, wird bestraft“, sagte er und wischte sich dabei den Schweiß aus der Stirn. Die Statistik gibt ihm recht: Homburg warf nur 56 Prozent der Siebenmeter, verlor zudem 14 Bälle im ersten Angriff. Die Panther dagegen liefen konterreif – und trafen aus fast jeder Lücke.

Der abstiegsrechner tickt lauter

Der abstiegsrechner tickt lauter

Mit nun neun Punkten aus 22 Spielen bleibt der TVH das Schlusslicht, das sich selbst am liebsten wegschauen würde. Die Konkurrenz zieht davon: Selbst der Vorletzte hat bereits fünf Zähler Vorsprung. Am kommenden Samstag gastiert Homburg beim TV Emsdetten – ein Gegner, der ebenfalls im unteren Drittel feststeckt. Dort muss mindestens ein Punkt her, sonst wird die Restrunde zur Formsache.

Die Fans jedenfalls wollen Antworten. Auf den sozialen Kanälen häufen sich Vorwürfe: mangelnde Kaderplanung, fehlende Mentalität, zu viele Ausfälle. Die Vereinsführung schweigt bislang, doch hinter den Kulissen brodelt es. Ein Umbauprogramm für die neue Saison liegt laut Insidern bereits in der Schublade – ob es aber in der 3. Liga stattfindet, entscheidet sich in den nächsten fünf Wochen.

Die Bergischen Panther feierten unterdessen ihr siebtes Heimspiel in Folge ohne Niederlage. Mit 36 Treffern fuhren sie den höchsten Saisonsieg ein – und schoben sich auf Rang fünf. Für Homburg bleibt nur die tröstliche Erkenntnis: Die Saison ist noch nicht vorbei, aber die Uhr tickt unbarmherzig.