Tunesien am tiefpunkt: abdi schießt gegen verband!
Dortmund – Der Traum von der WM 2026 für Tunesien scheint geplatzt. Nach dem desaströsen Turnierstart mit zwei deutlichen Niederlagen gegen Schweden und Japan hat der Nationalspieler Ali Abdi nun die Schuld bei den Verbandsverantwortlichen gesucht. Seine Worte sind ein Erdbeben im tunesischen Fußball.

Professionelle einflussnahme und fragwürdiges verhalten
Abdi ließ seiner Frustration freien Lauf und beschuldigte den tunesischen Fußballverband, sich in sportliche Entscheidungen einzumischen und eine unprofessionelle Atmosphäre zu schaffen. „Ich entschuldige mich bei den tunesischen Fans. Aber nicht bei den Leuten, die sich damit vergnügen, Informationen nach links und rechts weiterzugeben. Das ist nicht im Interesse des Landes“, erklärte der 32-jährige Verteidiger vom OGC Nizza. Die Vorwürfe der Einflussnahme auf den Trainerwechsel während des Turniers und Berichte über problematisches Verhalten einiger Spieler haben das Klima im Team weiter vergiftet.
Die 0:4-Niederlage gegen Japan war besonders schmerzhaft. „Wir reisen zu einer Weltmeisterschaft mit Spielern, die noch nie zusammen gespielt haben. Wir haben keine Zeit, richtig zu arbeiten“, klagte Abdi. Viele andere Nationalmannschaften haben jahrelang zusammen trainiert und eine eingespielte Einheit gebildet. Tunesien hingegen scheint immer wieder neu aufgebaut zu werden, anstatt Fehler aus der Vergangenheit zu korrigieren.
Leon Draisaitl, Deutschlands Eishockey-Star, äußerte sich ebenfalls zur WM-Euphorie in Kanada. „Ich bin nicht überrascht: Sport ist eine große Sache hier. Die Leute lieben Sport in Kanada. Ich hoffe, das treibt die ganze Sache voran und dass Kanada in ein paar Jahren bald eine Fußball-Großmacht sein wird“, sagte er bei TSN.
Die extreme Hitze in Spanien zwang die Veranstalter, das Public Viewing des Spiels zwischen Spanien und Saudi-Arabien in Madrid abzusagen. Die nationale Wetterbehörde hatte vor Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius gewarnt. Die Sicherheit der Fans hatte oberste Priorität.
Felix Zwayer, der deutsche Schiedsrichter, darf weiterhin bei der WM pfeifen. Nach einer kurzzeitigen Verletzungspause wurde er von den Ärzten als „diensttauglich“ befunden. Ein wahres Glück für den deutschen Schiedsrichterverband.
Und wer hätte das gedacht: Die Fans in Tokio haben nach dem klaren 4:0-Sieg Japans gegen Tunesien kurzerhand die berühmte Shibuya-Kreuzung lahmgelegt – ein Beweis für die unbändige Begeisterung der japanischen Fans. Die Straßenbilder sprechen eine deutliche Sprache: Ein Land feiert einen historischen Sieg!
