Tuchel explota: árbitro alemán hunde a inglaterra en el amargo 1-1
Stefan Fischer, TSV Pelkum Sportwelt – Thomas Tuchel sprudelte vor Zorn. Bereits während des 1:1 gegen Uruguay schwappte sein Zorn über die Seitenlinie, nach Abpfiff kochte der englische Teamchef regelrecht über. Sven Jablonski, deutscher Schiedsrichter in der FIFA-Testpartie, avancierte zum Buhmann: zwei fragwürdige Szenen, drei gepeinigte Gesichter, null Erklärungen.

Jablonski im fokus: zweifel an zwei kritischen entscheidungen
Die erste Eskalation: Ronald Araujo tritt Phil Foden mit offener Sohle, bleibt ohne Verwarnung. Foden muss kurz darauf verletzt raus. „Ich dachte, der VAR sei defekt“, giftete Tuchel und sparte nicht mit Sarkasmus. Der Video-Schiedsrichter blieb stumm, Jablonski winkte ab. Auch Harry Maguire schüttelte ungläubig den Kopf: „So ein Foul ruft vor der WM einfach eine Rote Karte ab.“
Szene zwei: Manuel Ugarte sieht Gelb, foult kurz darauf erneut – eigentlich Gelb-Rot. Doch die erste Karte wird angeblich vom vierten Offiziellen „zurückgenommen“. Ugarte bleibt auf dem Platz, Uruguay gewinnt die letzte zentrale Schlacht um die Mitte. Tuchel atmete sichtbar durch die Nase, verkniff sich jeden Kommentar auf der Pressekonferenz – vier Worte reichten ihm: „Okay, ein gebrauchter Tag.“
Der Knock-out folgte in der Nachspielzeit. Ben White bringt Federico Viñas zu Fall, Jablonski zeigt sofort auf den Punkt. VAR greift ein, bestätigt – Federico Valverde schiebt zum 1:1 ein. Ironie des Abends: Ausgerechnet die Technik, die zuvor Fodens Schrecken ignorierte, kassiert England den Sieg. Tuchel dazu nur: „Ich war überrascht, dass der VAR plötzlich funktioniert.“
Die Botschaft hinter den Vorwürfen ist eindeutig. Mit nur noch wenigen Monaten bis zur WM in den USA, Kanada und Mexiko wünscht sich der DFB-Coach eine verlässliche Schiedsrichterlinie. Stattdessen kassierte seine B-Elf gegen Uruguay einen Dämpfer – und einen Schiedsrichter, der die Gemüter weiter anheizt. Die FIFA wird die Aufzeichnungen analysieren, Tuchel wird mit Sicherheit nachlegen. Für Jablonski bleibt die Erkenntnis: Ein gebrauchter Tag reicht eben nicht, wenn die Welt zuschaut.
