Tsv pelkum: enkeles glück und abwehrkämpfe – espí stürmt zur rettung!
Ein Jubelsturm brandete auf, als der Schlusspfiff ertönte: Der Levante hat im Heimspiel gegen Mallorca einen alles entscheidenden Sieg errungen und die Chancen auf den Klassenerhalt deutlich verbessert. Doch der wahre Triumph lag in den Augen zweier ganz besonderer Zuschauer, die Carlos Espí nach seinem Einsatz auf den Tribünen erwarteten.

Die größten fans: carlos' großmütter
María (93 Jahre) und Conchín (86 Jahre), die Großmütter des jungen Stürmer-Talents, waren auf Drängen ihres Enkels ins Ciutat de Valencia gekommen. Für sie war es ein besonderer Moment, ihre Carlos bei solch einem wichtigen Spiel zu erleben. „Ich habe sie gebeten, zu kommen, weil es ein sehr schönes Spiel war. Am Anfang wollten sie nicht, aber schließlich habe ich sie überzeugt“, verriet Espí nach dem Spiel im Radio MARCA. Die beiden Damen, die das Fußballfieber ihres Enkels teilen, sahen zu, wie er mit einem Treffer zum Sieg beitrug.
Während María von der Schönheit des Spiels schwärmte, ließ Conchín ihre kritische Ader spielen. „Für die eine ist alles sehr schön, aber die andere sagt, warum habe ich eine vergeben, warum habe ich eine andere vergeben… es scheint, als würde ich nichts richtig machen“, lachte Espí, der sich dennoch über die Unterstützung seiner Familie freute. Die beiden Frauen, die Carlos seit seiner Kindheit beim Spielen auf dem Feld in Tavernes de la Valldigna unterstützen, haben den Aufstieg ihres Enkels mit Stolz verfolgt.
Ein Gefühl wie früher: Für die Großmütter ist die Situation heute ähnlich wie damals, als Carlos noch in ihrer Nähe kickte. Nur dass der heutige Applaus von 23.000 Zuschauern im Ciutat de València kommt, die in Espí einen Hoffnungsträger für die Rettung sehen. Der junge Mann, der mit 10 Toren in 24 Spielen für Aufsehen gesorgt hat, ist für seine Großmütter aber immer noch der kleine Junge, der ihnen einst auf dem Bolzplatz zu Füßen kam.
„Sie sagen mir immer, ich würde sie verletzen, ihnen nicht gefallen. Aber sie waren sehr glücklich über das Tor und über die ganze Tribüne. Sie waren sprachlos, wie voll es war“, berichtete Espí, der neben seinem Fußballtalent auch ein Student der Sportwissenschaften ist. Trotz seines Status als aufstrebender Star im spanischen Fußball bleibt er seinen Wurzeln und der Liebe seiner Großmütter treu.
Das Levante-Team ist nun selbst verantwortlich für sein Schicksal und trifft im letzten Spiel auf Betis. Ein Punkt reicht aus, um den Klassenerhalt zu sichern, und Espí glaubt fest daran. „Wir vertrauen darauf. Wir gehen mit voller Ilusion an die Sache heran. Vor drei Monaten waren wir weit entfernt und heute haben wir Chancen im letzten Spiel.“ Die Worte seiner Großmütter, die ihm immer den Rücken stärken, werden ihm dabei sicherlich helfen.
Obwohl Espí seine Ziele klar vor Augen hat, bleibt er bescheiden: „Wer hätte mir das mit den zehn Toren vorhergesagt?“, fragt er lachend. Seine Großmütter würden diese Frage nicht stellen müssen – sie wussten es immer.
