Trump-plan scheitert: wm-aufruhr um iran und italien!

Ein Erdbeben erschüttert die Fußballwelt: Ein hochrangiger Vertreter von Donald Trump, Paolo Zampolli, hat die FIFA mit dem Vorschlag konfrontiert, den Iran durch Italien bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft zu ersetzen. Ein Plan, der auf wenig Gegenliebe stößt und nun eine diplomatische Krise auslöst.

Die fifa weist trumps vorstoß entschieden zurück

Die fifa weist trumps vorstoß entschieden zurück

Die Idee, die offenbar aus dem Umfeld des ehemaligen US-Präsidenten stammt, ist auf wenig Zustimmung gestoßen. Laut Berichten des 'Financial Times' und 'El País' haben sowohl die FIFA als auch der italienische Fußballverband die Anfrage von Zampolli abgewiesen. Der Präsident des Fußballverbands, Gianni Infantino, betonte unmissverständlich: „Der Iran muss spielen. Sie haben sich qualifiziert, ihre Spieler wollen spielen, und der Sport muss über der Politik stehen.“ Eine klare Ansage angesichts des politischen Drucks.

Die Konsequenzen wären weitreichend gewesen. Hätte die FIFA tatsächlich dem Vorschlag zugestimmt, wäre der Iran aus dem Turnier ausgeschlossen und sein Platz durch die Vereinigten Arabischen Emirate vergeben worden – diese hatten in der Relegation gegen Irak verloren. Irak wiederum hatte Bolivien besiegt und sich damit die WM-Teilnahme gesichert. Eine Kaskade von Ereignissen, die nun abgewendet wurde.

Doch die Geschichte geht weiter: Auch in Italien herrscht wenig Begeisterung für Trumps Idee. Sportminister Andrea Abodi bezeichnete den Vorschlag als „nicht opportun und nicht möglich“, während Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti ihn offen als „verrückt“ ablehnte. Die Kritik ist unüberhörbar und unterstreicht die Ablehnung des politischen Einmischung in den Sport.

Die FIFA hat sich mit Nachdruck gegen die Einmischung in den sportlichen Wettbewerb ausgesprochen und bekräftigt die Bedeutung von Fairness und Unabhängigkeit des Sports. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren diplomatischen Auswirkungen dieser Vorfall haben wird, doch eines steht fest: Der Traum des Iran von der WM lebt weiter, während der Plan aus dem Trump-Lager im Sande verlaufen ist. Die Welt des Fußballs atmet auf – zumindest vorerst.