Trump wirft albanissen menschlichkeitsverrat vor – iranische fußballerinnen in todesangst
Donald Trump schaltet sich live in die Asienmeisterschaft ein – nicht wegen Taktik oder Toren, sondern um Leben zu retten. Mit Großbuchstuten wettert der US-Präsident gegen Canberra und wirft Premierminister Anthony Albanese vor, fünf junge Frauen dem Tod auszuliefern.

Die hymne, die keiner sang – und die repressionen, die nun drohen
Die Geschichte beginnt mit einem Schweigen. Beim 0:3 gegen Südkorea bleiben die iranischen Spielerinnen stumm, als die Nationalhymne ertönt. Ein Akt des Protests, den das Staatsfernsehen in Teheran sofort als Verrat brandmarkt – „Kriegsverräterinnen“ schreit ein Kommentator und fordert harte Konsequenzen. Die Botschaft ist klar: Bei Rückkehr drohen Gefängnis, Folter, vielleicht mehr.
Der Schrecken sitzt tief. Fünf Profis suchen daraufhin Schutz bei der australischen Polizei, verlassen heimlich das Teamhotel. Ihr Visum läuft in wenigen Tagen ab, Abschiebung wäre eine potentielle Todesurteil. Trump nutzt seine Plattform Truth Social, um Druck zu machen: „Die USA nehmen sie auf, wenn ihr es nicht tut“, wirft er Albanese vor und spricht von einem „schrecklichen humanitären Fehler“.
Canberra schweigt bislang offiziell. Intern ist man verärgert über Trumps öffentliche Machtdemonstration, zugleich wächst der Druck von Menschenrechtsorganisationen. Die Regierung prüft laut Insidern ein humanitäres Visum, doch die Uhr tickt. Die Asienmeisterschaft ist für Iran beendet, die Tickets nach Teheran sind gebucht.
Die FIFA hält sich bedeckt. Auf Nachfrage heißt es lediglich, man „beobachte die Situation aufmerksam“. Dabei kennt der Verband das Problem nur zu gut: 2022 musste sich die iranische Nationalmannschaft nach Protesten gegen das Regime öffentlich entschuldigen – die Spieler erhielten anschließend Hausarrest und Einschüchterung. Jetzt sind es Frauen, die zahlen.
Die fünf Fußballerinnen bleiben vorerst untergetaucht, ihre Anwälte verhandeln. Ein Entscheidung fällt wohl innerhalb der nächsten 48 Stunden. Wenn Canberra zusagt, wäre es ein diplomatischer Triumph für Trump – und ein Desaster für die iranische Führung. Lehnt Albanese ab, könnte das Quintett auf dem nächsten Flieger Richtung Washington sitzen. Ein Transfer, der mehr bedeutet als nur neue Trikots.
