Trikot-fieber um undav: adidas meldet lieferengpässe!
Die deutschen Fans stürmen die Geschäfte – und das in einem Ausmaß, das selbst Adidas überrascht. Die Nachfrage nach Trikots der deutschen Nationalmannschaft bei der diesjährigen Weltmeisterschaft explodiert förmlich, und besonders ein Name sorgt für regelrechte Engpässe: Deniz Undav.

Unglaubliche verkaufszahlen: dreimal so viele jerseys wie in katar
Björn Gulden, CEO von Adidas, sprach bei einem Termin in Brooklyn von einem „beispiellosen“ Ansturm. „Das ist so weit weg von allem, was vorher war“, so Gulden, der die Verkaufszahlen mit denen der vorherigen WM in Katar vergleicht. Demnach sollen dieses Jahr mehr als drei Millionen DFB-Trikots über den Ladentisch gehen – ein Dreifacher-Anstieg im Vergleich zum letzten Turnier.
Im internationalen Vergleich liegt Deutschland zwar hinter Mexiko und Argentinien auf dem dritten Platz, aber die Begeisterung der Fans für die deutsche Mannschaft ist unverkennbar. Ursprünglich waren Jamal Musiala und Florian Wirtz die Favoriten bei den Rückenflocks, doch Deniz Undav hat sich in den letzten Wochen und Monaten überraschend nach vorne geschoben. Auch die Jerseys von Kai Havertz und Felix Nmecha sind besonders gefragt.
Der unerwartete Boom um Undav und Havertz führte zu einer kuriosen Situation: Zwischenzeitlich war der Buchstabe „V“ für die Flock-Anbringung nicht mehr verfügbar. „Dieses Problem ist aber mittlerweile behoben“, versicherte Gulden, und die Trikots von Undav und Havertz sind wieder in ausreichender Zahl erhältlich. Das traditionell beliebtere weiße Heimtrikot verkauft sich weiterhin besser als das blaue Auswärtstrikot, wobei auch dieses eine neue Bestmarke erzielt und sogar beliebter ist als das pinke Jersey, das bei der EM 2024 vorgestellt wurde.
Die hohe Nachfrage zeigt, wie sehr sich die Stimmung um die deutsche Nationalmannschaft verändert hat. Undavs Leistungen haben nicht nur die Fans begeistert, sondern auch die Produktionskapazitäten von Adidas auf eine harte Probe gestellt. Es bleibt abzuwarten, ob die Lieferketten diesem enormen Druck standhalten können, während die Welt weiterhin gebannt den deutschen Weg beim Turnier verfolgt.
