Trainer gottlieb nach wutausbruch gesperrt – horizon league reagiert
- Wutrede nach niederlage: coach gottlieb vom feld verbannt
- Horizon league verurteilt verhalten
- Gottliebs entschuldigung und reue
- Universitätsleitung sieht sperre kritisch
- Knappe niederlage und strittige entscheidungen
- Statistik im fokus: freiwürfe und fouls
- Gottliebs perspektive auf die technische fehlentscheidung
Wutrede nach niederlage: coach gottlieb vom feld verbannt
Green Bay, Wisconsin – Der Basketballtrainer der Green Bay Phoenix, Doug Gottlieb, wurde von der Horizon League für ein Spiel gesperrt. Grund sind unkontrollierte Äußerungen und eine hitzige Reaktion auf Schiedsrichterentscheidungen nach der knappen 75:72-Niederlage gegen die Milwaukee Panthers am Sonntag. Gottlieb hatte nach dem Spiel in einer Pressekonferenz wütend auf den Tisch gehauen und einen vulgären Ausdruck benutzt, um seine Unzufriedenheit über die seiner Meinung nach inkonsistente Schiedsrichterleistung zum Ausdruck zu bringen. Ein Video der Pressekonferenz verbreitete sich rasch in den sozialen Medien.

Horizon league verurteilt verhalten
Die Horizon League teilte
in einer offiziellen Erklärung mit, dass Gottliebs Äußerungen nicht mit den Werten und Sportsgeist-Erwartungen der Liga übereinstimmen. Die Suspendierung tritt ab dem kommenden Freitag in Kraft, wenn Green Bay (15-13, 10-7) gegen Oakland (14-13, 10-6) antritt. Die Liga betonte, dass das Thema damit für sie abgeschlossen sei und weitere Kommentare nicht abgegeben würden.
Gottliebs entschuldigung und reue
Gottlieb zeigte sich später reumütig und entschuldigte sich in einer eigenen Erklärung bei der Horizon League und den beteiligten Schiedsrichtern. Er räumte ein, die Schwierigkeit ihrer Aufgabe zu verstehen und respektiere ihre Arbeit für den Basketballsport. Er versprach außerdem, sich zukünftig besser zu verhalten. Kerry Rupp, ein Assistent in Gottliebs Team, wird ihn während der Sperre als Interimstrainer vertreten.
Universitätsleitung sieht sperre kritisch
Die Universitätsleitung von Green Bay äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall. Kanzler Michael Alexander und Sportdirektor Josh Moon betonten in einer gemeinsamen Erklärung, dass sie Gottliebs Entschuldigung wertschätzen und die Entscheidung des Liga-Kommissars respektieren. Dennoch seien sie der Ansicht, dass eine Sperre nicht angemessen sei und eine Rüge oder öffentliche Zurechtweisung ausreichend gewesen wäre.
Knappe niederlage und strittige entscheidungen
Der Auslöser für Gottliebs Wut war eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung in den letzten Sekunden des Spiels. Als Green Bay mit 73:72 zurücklag, stahl Stevie Elam von Milwaukee den Ball von Preston Ruedinger. Anschließend verwandelte Elam zwei Freiwürfe und sicherte den Sieg für die Panthers. Zuvor hatte Amar Augillard einen Foul-Pfiff erhalten und ebenfalls zwei Freiwürfe verwandelt. Gottlieb bemängelte, dass bei einem ähnlichen Spielzug auf der anderen Seite kein Foul gepfiffen wurde.
Statistik im fokus: freiwürfe und fouls
Die Statistik des Spiels unterstreicht die Diskrepanz in den Foul-Pfiffen. Milwaukee verwandelte 30 von 37 Freiwürfen, Green Bay hingegen nur 14 von 18. Insgesamt wurden 23 Fouls gegen Green Bay und 18 gegen Milwaukee gepfiffen. Gottlieb hinterfragte zudem die Entscheidung, ihm im Laufe des Spiels eine technische Fehlentscheidung anzulasten, da er sich seiner Meinung nach korrekt verhalten habe.
Gottliebs perspektive auf die technische fehlentscheidung
„Ich habe nicht geflucht, ich war nicht auffällig und ich hatte das Spielfeld nicht verlassen, bevor der Technische Pfiff ertönte“, erklärte Gottlieb. „Es gab absolut keinen Grund für einen solchen Pfiff. Ich weiß, wann ich einen solchen Pfiff verdient habe, und ich habe ihn in diesem Fall nicht verdient.“ Der Vorfall wirft Fragen nach der Schiedsrichterleistung und dem Umgang mit Trainern in hitzigen Spielsituationen auf.
