Tragödie in den pyrenäen: træen stürzt und verliert gelbe hoffnung!

Ein Moment der Unachtsamkeit, ein Schock für das Team und ein bitterer Rückschlag für Torstein Træen: Der norwegische Radfahrer stürzte bei der Abfahrt vom Col du Tourmalet und musste die Tour de France mit Schmerzen und einem deutlich schlechteren Rückstand fortsetzen. Die Gelbe Trikot-Verteidigung, die er am Mittwoch noch überraschend übernommen hatte, scheint damit geplatzt.

Der sturz, der alles verändert

Was für einen dramatischen Tag für den Norweger bedeutet, lässt sich kaum in Worte fassen. Nach einer ansprechenden Vorstellung, die ihm am Mittwoch den unerwarteten Sieg in der Gesamtklassement-Wertung beschert hatte, kam es auf der Abfahrt vom Col du Tourmalet zu dem Unglück. Træen verlor die Kontrolle über sein Velo, als er versuchte, sich an seinen Teamkollegen Anders Johannessen anzunähern – ein vermeintlich harmloser Manöver, das in einem Sturz endete. „Ein tragischer Moment für den Sport“, kommentierte ARD-Experte Fabian Wegmann die Szene. Der Sturz wirkte sich nicht nur auf Træens körperliches Wohlbefinden aus, sondern auch auf seine mentale Stärke.

Die Aufnahmen des gestürzten Athleten, der sich sichtlich schmerzend am Boden befand, berührten auch die Kommentatoren. „Man sieht ihm an, wie es weh tut – nicht nur körperlich, sondern auch seelisch“, so ARD-Kommentator Florian Naß.

Nachdem ein Arzt Træen untersuchte, setzte er die Etappe zwar fort, doch die Freude war verflogen. Umgeben von Betreuungswagen und mit sichtlichem Rückstand erreichte er das Ziel. Die anfängliche Hoffnung, seine Führung zu verteidigen, schwand mit jedem Kilometer.

Ein überraschender sprung in führung und die realität

Ein überraschender sprung in führung und die realität

Es ist kaum zu glauben, dass der 30-Jährige erst am Mittwoch mit einer beeindruckenden Leistung als Ausreißer das Gelbe Trikot erobert hatte. Mit seiner Fluchtgruppe distanzierte er die Favoriten um Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard um beachtliche 7:45 Minuten. Doch die Realität holte ihn ein: Bereits vor dem Sturz lag er 8:45 Minuten hinter Pogacar, was seine Chancen auf den Gesamtsieg drastisch reduziert hatte. Die Pyrenäen-Etappe offenbarte so die Grenzen seiner Möglichkeiten, auch wenn der Sturz die Situation weiter verschärfte.

Die Tour de France hat gezeigt, dass selbst der erfahrenste Athlet einem Moment der Unachtsamkeit zum Opfer fallen kann. Die Geschichte von Torstein Træen ist ein Mahnmal für die Risiken und die Unberechenbarkeit des Radsports – und ein trauriger Tag für alle seine Fans.